Etappe 1: Pirna – Stadt Wehlen
15,4 km
Die erste Etappe startet in Pirna. Wir haben über Airbnb eine nette Unterkunft gefunden. Wir dürfen unser Auto auf dem Parkplatz vor dem Haus stehen lassen, da wir in 8 Tagen noch eine Nacht bei der netten Familie verbringen werden.
Der erste Tag beginnt verregnet. Wir sind gut ausgerüstet und freuen uns auf das kleine Abenteuer. Der Weg ist gut gekennzeichnet. Auf der ersten Etappe finden wir ein verfallenes Wasserwerk, mystische Steinformationen und die ersten von über tausend Treppen.
Der Weg war so schön, dass wir uns Zeit ließen. Unsere Unterkunft hatten wir in der Stadt Wehlen (Pension am Nationalpark). Der Inhaber rief uns an, ob wir Gesund sind und wies uns netter Weise darauf hin, dass es in der Nebensaison nur noch ein offenes Restaurant gab. Kurz vor Ladeschluss konnten wir noch richtig lecker im Marktstübchen essen.
Tipp: Ihr solltet frühzeitig die Unterkünfte buchen. Je nach Saison sind diese entweder ausgebucht oder haben Winterpause.



Etappe 2: Stadt Wehlen – Bastei – Hohnstein
12,5 km
Gut geschlafen starten wir frühstmöglich Richtung Hohnstein. Wir freuen uns schon darauf, da wir heute in einer Burg übernachten werden.
Die zweite Etappe überzeugt mit schönen Felsformationen und dem Kloster auf dem Bastei. Der Malerweg vereint tiefe Täler mit hohen Felsen und verschiedenen klammähnlichen Schluchten.
Der Malerweg wird auch das Land der tausend Treppen genannt. Denn an denen kommt man nicht vorbei, wenn man die Vielfalt der Sächsischen Schweiz genießen möchte.
Die Burg Hohnstein erreichen wir im orangenen Schimmer der Abendsonne.
Tipp: Bei Google Maps könnt Ihr „Malerweg Etappe 1-8“ eingeben. Hierüber haben wir super easy unsere Tour planen können. Aber auch diese Seite: https://www.saechsische-schweiz.de/malerweg/planung/etappen hat bei der Planung geholfen.



Etappe 3: Hohnstein – Altendorf
11,8 km
Es geht weiter mit Treppen, Stufen, Aufstiegen, Stiegen… Aber wir beschweren uns nicht, da hinter jedem Auf- oder Abstieg ein neues Abenteuer oder ein neuer Ausblick auf uns wartet.
Der Malerweg macht seinem Namen alle Ehre. So malerisch und mystisch wirkt diese Gegend. Wir sind nicht traurig drum, dass es ab und an regnet, denn magisch wirkt der Nebel zwischen den Bäumen und Felsen. Nach der Dorfbachklamm kommen wir in Altendorf an.
In Altendorf werden wir zwei Nächte bleiben, da die Neumannsmühle im Februar noch geschlossen ist. Wir fahren somit am zweiten Tag mit dem Bus zum Start der vierten Etappe. Altendorf hat wenig Infrastruktur, so dass wir nach Ankunft in den Bus Richtung Bad Schandau fuhren, damit wir noch was zu Essen bekommen.
Unser Host für beide Nächte organisiert netter Weise noch ein leckeres Frühstück für den nächsten Tag.





Etappe 4: Altendorf – Neumannsmühle – Altendorf
12,5 km
Heute betreten wir die Himmelsleiter. Ein schmaler Stieg, der sich durch das Felsmassiv zieht. Wir sind immer wieder beeindruckt, wie sich aus dem Nichts neue Wege für uns eröffnen.
Man kann sagen, dass es keine hohen Anstiege gibt, dafür aber viele. Und das merken wir. Zum Glück überwiegt die Schönheit der Natur und die abenteuerlichen Wege der Anstrengung. Wir genießen jeden Schritt, auch wenn sich Jana gelegentlich den Berg hoch flucht ;-D.
Etappe 5: Altendorf – Schmilka – Reinhardtsdorf
14,6 km
Auf unseren bisherigen Etappen haben wir Yvonne kennengelernt. Sie begleitet uns auf dieser Etappe. Mit ihr zusammen entdecken wir den Kuhstall / Felsentor und finden unzählige weitere schöne Felsformationen. Schau gerne einmal bei ihr vorbei: Ivo Piola
Am Ende dieser Etappe chillen wir uns gemütlich in Bad Schandau im Garten eines Restaurants ans warme Feuer und genießen unseren Feierabenddrink.
Danach setzen wir über die Elbe und laufen nach Reinhardtsdorf zu unserer Unterkunft.
Tipp: Mit der Gästekarte, die Ihr in den Unterkünften erhaltet, könnt Ihr jederzeit und so oft Ihr wollt mit der Fähre über die Elbe.




Etappe 6: Reinhardtsdorf – Gohrisch
16,6 km
Heute geht es weiter nach Gohrisch. Wir haben eine Mission bzw. Christian hat eine.
Denn auf dieser Route kommen wir an dem Papststein vorbei. Die Sächsische Schweiz ist als Kletterparadies bekannt und einige vor uns haben hier schon so manchen Gipfel erklommen. Von einem Freund haben wir gehört, das der Papststein auch ohne Seil bis zum Gipfel bestiegen werden kann.
Christian hat sich getraut und den Gipfel erobert.
In Gohrisch werden wir überrascht von einer Perle in dörflicher Umgebung. Das Sennerhütte Landhotel ist eine Klasse für sich. Edel und Rustikal zu gleich. Auch das Essen ein Traum.



Etappe 7: Gohrisch – Königstein – Kurort Rathen
19,8 km
Die bekannteste Etappe in der Sächsischen Schweiz, da sie direkt durch Königstein führt. Bekannt ist Königstein durch seine Festung.
Majestätisch thront die Festung auf einem Felsplateau über der Elbe. Mit einer atemberaubenden Aussicht beherbergt die Festung eine Ansammlung historischer Artefakte.
Dazwischen fanden wir auf dem Weg noch die Diebeshöhlen. Die standen leider unter Wasser, weshalb wir nicht so weit reingehen konnten.
Die Unterkunft in Rathen haben wir noch spontan gebucht. Etappe sieben war die einzige, bei der wir zuvor nicht gebucht hatten, da wir unsicher waren, bis wohin wir an dem Tag wandern. Zu unserer Überraschung, hat das Hotel sogar eine kostenlose Sauna. Ein Traum! Ettrichs Hotel ist in Gänze sehr zu empfehlen.





Etappe 8: Kurort Rathen – Pirna
15,2 km
Das Ziel ist nah. Ein schönes Gefühl und wir freuen uns mit Wehmut auf das Ende unserer spannenden Wanderung über den Malerweg.
Uns begleiten dieses Mal Regen und Schnee. Es ist sehr kalt und wir passen unsere Geschwindigkeit den Wetterbedingungen an. Wie ein Rennwagen rasen wir über die Berge und durch Täler, um schnell ins Warme und Trockene zu kommen.
Es gibt in Pirna sogar eine Art Zieleinlauf. Natürlich haben wir den mit einem breiten Grinsen gefeiert.



Stroll on
Christian & Jana







Hinterlasse einen Kommentar