26.02. – 03.03.2024
„Ein Mensch ist solange nicht tot, wie sich noch jemand an ihn erinnert.“
georgisches Sprichwort
Nachdem wir gestern wie durch ein Wunder an einem Stück in Kazbegi angekommen sind, lassen wir die Woche gaaaaanz entspannt starten. Nach einem ausgiebigen Frühstück bummeln wir durch die Stadt. Mit etwa 1326 Einwohnern (Stand 2014) kann man nicht wirklich von einer Stadt sprechen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten für Einkäufe. Wie schon das ein oder andere mal auf unserer Reise sind wir außerhalb der Saison hier. Es reihen sich Ferienhäuser an Hotels und Gasthäusern. Zur Saison könnten hier gefühlt doppelt so viele Touristen wie Einwohner wohnen.


Kazbegi (oder Stepantsminda) ist von einer atemberaubenden Berglandschaft umgeben. Der höchste, mit 5047m, ist der Berg Kazbek. Die Berge des Kaukasus erheben sich schützend um den Ort. Nach einem kurzen Einkauf machen wir uns zurück zur Unterkunft, für heute steht noch etwas Arbeit auf dem Plan. Jana arbeitet die Reisewoche #7 aus, während Christian sich um Onepot Pasta kümmert. Nach dem Abendessen bringen wir den Beitrag zu Ende und lassen den Tag entspannt ausklingen.

Ohne einen Wecker zu stellen kommen wir einfach nicht früh aus dem Bett. Ok – auch wenn wir uns einen Wecker stellen kommen wir nicht rechtzeitig raus -hat die Erfahrung gezeigt. Nichtsdestotrotz entscheiden wir uns, nach dem Frühstück um 11:30, dafür eine kleine Wanderung zu unternehmen. Da wir uns eigentlich noch an einem Ruhetag befinden hat Jana eine kleine Runde zur nahegelegenen Kapelle des Propheten Elias am gleichnamigen Berg geplant. Hier soll es außerdem einen Wasserfall und eine Höhle geben. So schlendern wir bei bestem Wetter los. Der Weg ist im Grunde eine asphaltierte Straße, da wir aber mit jedem Höhenmeter dem Schnee und noch spektakuläreren Aussichten näher kommen, ärgern wir uns nicht drüber.




Die Kapelle, der Glockenturm und die Wohngebäude der Priester liegen oberhalb eines kleinen Tannenwäldchens. Im Rücken den Berg Elias und mit Blick auf den Berg Kazbek können wir von hier über ganz Kazbegi blicken. Außerdem können wir den ersten Blick auf das Wanderziel für morgen werfen; der Gergetier Dreifaltigkeitskirche. Sieht von hier gar nicht so hoch aus 😏 Als wir die Bilder und Atmosphäre völlig in uns aufgesogen haben, verlassen wir das Gelände und machen uns weiter in Richtung Wasserfall auf. Mittlerweile umgeben uns Schnee, Eis und eine unbestimmte Mischung aus beidem. Es taut hier oben bereits. Wir erklimmen noch einige Höhenmeter bis wir vor einem Tal zwischen den Bergen stehen. Hier soll sich der Wasserfall verstecken. Wir können maximal erahnen wo er normalerweise aus dem Berg stößt. Außerdem müssen wir feststellen, dass Wanderwege hier aktuell entweder nicht existieren oder wir sie wegen dem Schnee nicht sehen können. Jedenfalls ist sicheres weiterwandern mit unserer Ausrüstung hier nicht möglich. Wir entscheiden uns nach einer kleinen Fotosession den Rückweg anzutreten.
Zuhause angekommen gibt es noch Kaffee und Tee, abends dann die Reste von gestern. Wir sprechen noch kurz über die Route für morgen, Komoot hat für die Strecke etwa 3,5 Stunden berechnet. Wir kennen uns und Komoot gut genug, um auf diese Zeit noch einmal 40% aufzuschlagen. Also werden wir etwa 5 Stunden unterwegs sein. Die Sonne geht aktuell gegen 18:30Uhr unter – reicht also wenn wir gegen 12:30Uhr loskommen. Ab ins Bett.


Der nächste Morgen startet ganz entspannt. Wir stehen auf, machen es uns zum Frühstück gemütlich und vertrödeln sogar etwas Zeit am Handy. Es ist gardemal 11Uhr als Christian entscheidet, dass er jetzt sofort losgehen möchte. Ziemlich überraschend für Jana, da es eigentlich anders besprochen war. Klassischer Kommunikationsfehler. Christian hat sich zur Streckenführung Gedanken gemacht – wir wissen nicht, wie die Beschaffenheit der Wege ist. Schnee, Eis, Wasser oder Matsch? Das Letzte was wir auf einer solchen Wanderung gebrauchen können ist Zeitdruck beim Abstieg. Eventuell muss ein Teil der Strecke zurück gelaufen werden, weil der Weg nicht passierbar ist? Hätte Christian seine Gedanken mitgeteilt wäre er auf Verständnis gestoßen, so startet der Wandertag etwas holprig und leicht gereizt.

Den Weg durch Kazbegi kennen wir mittlerweile sehr gut. Wir gehen zielstrebig durch den Ort zu einer Brücke die Stepanzminda mit dem „Ortsteil“ Gergeti verbindet. Der Terek, ein 623km langer Quellfluss, trennt die beiden Orte. Auf etwa 3200m wird der Fluss von einem Gletscher gespeist und mündet unter dem Meeresspiegel im Kaspischen Meer. Wir überqueren die Brücke und passieren Gergeti. Zunächst folgen wir einer Straße die zur Dreifaltigkeitskirche führt, biegen dann aber auf den Wanderweg ab. Dieser führt über schmale Gassen und Hinterhöfe durch den Ort. Nach und nach wird der Weg schlechter bis wir uns letztlich auf einem Kuhhighway befinden. Hier werden die Kühe zu ihren Weideflächen getrieben – entsprechend laufen wir im Slalom um ihre Häufchen. Noch einmal die Hauptstraße queren und wir befinden uns im Winterwonderland.
Der etwa 2,5km lange Wanderweg ist nahezu unberührt. Wir entdecken einige Fußspuren, hier und da ist der Weg gut eingetreten. Nach einigen Metern kommen wir an einer notdürftig aufgebauten Kapelle vorbei. Die St. Georg Church. Dem Weg weiter folgend haben wir perfekte Sicht auf den Kasbek. Der Berg hat mit seinen 5047m eine magische Anziehungskraft auf uns.
Nach knapp 1,4km auf unserem märchenhaften Wanderweg stoßen wir auf die Hauptstraße der wir erst ein Stück folgen müssen, um sie dann zu überqueren. Die Straße liegt den Großteil des Tages im Schatten des Berges. Hier taut es wenn überhaupt nur kurz am Tag an, um dann in der Nacht direkt wieder zu frieren (aktuell haben wir etwa -12°C in der Nacht). Das Ergebnis ist eine etwa 400m lange Eisfläche mit von den Fahrzeugen eingefrästen Spurrinnen. Hier kommt nur durch wer wenigstens 40cm Bodenfreiheit hat. Immer wieder hören wir, wie die Mitsubishi Delica Taxis mit ihren Front- und Heckschürzen hier am Eis kratzen.


Unser Rückweg liegt ähnlich wie diese Straße im Schatten eines Berges und das bei etwa 40% Gefälle. Ein Herold für Christians Sorgen?
Wir setzen unseren Aufstieg über dem Wanderweg fort, die Steigung zieht zum Schluss noch einmal richtig an, sodass wir uns bei etwa 100% Steigung ein kurzes Stück auf allen vieren durch den Schnee kämpfen. Geschafft! Endlich können wir auf dem nächsten Hügel unser Tagesziel sehen. Die Gergetier Dreifaltigkeitskirche thront majestätisch vor der Gebirgskette des Kaukasus.


Zeit für etwas Sightseeing. Die Kuppelkirche und der Glockenturm werden auf das 14.Jahrhundert datiert. An den Außenwänden und in der Kirche finden sich zahlreiche georgische Ornamente. Um die Kirche zu betreten muss sich Jana einen Rock über die Hose binden – ungewohnt, findet ihr nicht?




Wir saugen die Umgebung, die Atmosphäre und den Ausblick in uns auf. Vom Hof der Kirche lässt sich außerdem der Rückweg ins Tal einsehen. Als wir das Gefälle und den Verlauf des Weges sehen ist uns beiden klar, dass wir besser eine alternative finden.


Wir haben Glück. Mit einem kleinen Umweg können wir auf der Sonnenseite des Berges absteigen. Dadurch, dass wir einen Umweg in Kauf nehmen, wird das Gefälle im Schnitt flacher, Komoot bestätigt die Annahme.
Unser Abstieg verläuft nahezu Schnee- und Eisfrei. Richtige Entscheidung. Auch sonst haben wir während des Rückweges bis auf Jana’s „Erdbeertagestimmung“ (Meistens nur ein Tag zuvor, aber da ist einfach alles und jeder Scheiße) keine Herausforderungen. Wir kommen noch am Gergeti Tower vorbei, eine Ruine der im 16. – 17.Jahrhundert aus Schiefer gebauten Befestigungsanlage.


Zum Abendessen haben wir heute großes vor. Es gibt einen Auflauf. Bereits beim Einkauf wird etwas improvisiert. Kartoffeln, tiefgefrorenes Mischgemüse, eine Tüte helle Soße und etwas Scheibenkäse. Im Apartment stellen wir dann fest, dass wir keine Auflaufform haben. Naja, dann muss eben eine ofenfeste Pfanne herhalten. Soweit so gut. Ab in den Ofen – warum ist der eigentlich noch nicht heiß? Wir haben ja einen Fachmann dabei, Diagnose: kein Strom.

Merkwürdig. Sonst funktioniert alles und einen Sicherungskasten gibt es hier auch nicht. Ein Blick unter den Ofen löst das Rätsel, für den Stecker gibt es keine Dose, er liegt nutzlos auf dem Boden. Eigenartig. Da wir auch keine Verlängerungsleitung finden wird aus dem Auflauf kurzer Hand ein Pfannengericht – Der Herd wird mit Gas betrieben 😉 Das Essen schmeckt und wir gehen zufrieden ins Bett.
Die kommenden zwei Tage verbringen wir mit kurzen Spaziergängen durch den Ort, kleineren Erledigungen, leckerem Essen und viel Zeit für uns. Es ist wichtig dem Körper und dem Geist Zeit zum Verarbeiten zu geben. Außerdem haben wir unsere Projekte mit denen wir uns zwischenzeitlich beschäftigen.

Der vorletzte Tag dieser Reisewoche beginnt mit Unternehmungslust. Ohne großartig drüber gesprochen zu haben wollen wir heute beide was erleben. Auf dem Hinweg sind wir mit Daniel, unserem Renntaxifahrer, durch den Ort Gudauri gerauscht. Etwa 40Minuten von Kasbegi entfernt (in seinem Tempo). Zur jetzigen Zeit ist Gudauri ein Skiressort, wir wollen zwar kein Ski fahren aber die Berge sind hier wegen der Höhe noch komplett mit Schnee bedeckt. Wir machen uns also auf ins Stadtzentrum von Kasbegi. Hier fährt jede Stunde ein Bus Richtung Tiflis. Den um 13:00Uhr wollen wir nehmen. Wir kommen pünktlich an und der Bus ist bereits recht voll. Wir erkundigen uns kurz nach dem Preis; 15GEL (5,35€) soll die Fahrt pro Person kosten, egal ob bis Tiflis oder Gudauri. Na zu dem Kurs kriegen wir eventuell auch ein Taxi. Da wir hier alle 5 Minuten von einem Taxifahrer angesprochen werden, versuchen wir es. Unter 40GEL (14,29€) kriegen wir den Preis aber nicht gedrückt. Also ab in den Bus. Die Beinfreiheit lässt an dieser Stelle grüßen; für Christian ist der Abstand der Sitzreihen nichts. Glücklicherweise benötigt der Bus kaum länger für die Strecke als der Taxifahrer. Nach etwa 45Minuten steigen wir in Gudauri aus.

Bereits auf der Fahrt haben wir die schneebedeckten Berge bewundert, jetzt stehen wir mittendrin. Wir sind in direkter Nähe zum Skilift ausgestiegen und benötigen etwa 10Minuten bis wir auf der Piste stehen. Es ist nicht besonders viel los, trotzdem können wir einige Wintersportler bei löslichem Kaffee und Tee beobachten. Eigentlich haben wir kein richtiges Ziel für heute, wir starten frisch gestärkt einfach mit einem Schritt nach dem nächsten, immer weiter Bergauf. Als wir Paraglider entdecken, die anscheinend nicht unweit von uns landen, ist unser Ziel gesteckt. Wir wollen hoch bis zum Landeplatz und dann mal sehen. Es geht gut voran als Jana schlagartig Hunger bekommt. Noch ein Stückchen, da ist eine Bar mit Grillstation auf Höhe des Landepunktes.



Jetzt kriegt anscheinend auch Christian Hunger. Der Schnee nervt ihn, mit jedem Schritt sinkt er bis zu den Knien ein. Gut möglich, dass wir ein bisschen vom Weg abgekommen sind. Mit letzter Kraft (haha) erreichen wir unseren Zwischenstopp. Ein DJ legt auf, gekocht wird auf einem Smoker und die Terrasse liegt in der Sonne. Perfekt. Wir bestellen Pommes, Imeretian Khachapuri und Getränke. Wir feiern uns für das Stück das wir bereits den Berg erklommen sind. Es ist etwa 16:00Uhr als wir uns entscheiden unseren Weg fortzusetzen. Fehlanzeige, das Essen liegt so schwer im Magen, dass jeder weitere Schritt eine Zumutung ist. Naja, wir sind auf unsere Berg- und Schneekosten gekommen und entscheiden uns den Rückweg anzutreten.



Gegen halb sechs müsste der nächste Bus nach Hause fahren, den kriegen wir. Den Weg ins Tal schlittern wir mehr oder weniger an einem Stück den Berg hinab. Jana legt noch kurz eine Toilettenpause ein, als um 20 nach 5 der Bus an Christian vorbei rauscht. Pech. Zwei Möglichkeiten; 1. eine Stunde auf den nächsten warten, 2. TRAMPEN! Na klar, wir befinden uns in dem Tramper freundlichsten Land überhaupt, dass machen wir. Etwas zögerlich streckt Jana also jedem Fahrzeug ohne Taxi-Schild den Daumen entgegen. Zack keine fünf Minuten später hält jemand an; leider nicht unsere Richtung. Nagut, weiter versuchen. Wieder stoppt ein Auto, diesmal ein Mitsubishi Delica, gefühlt kommen die alle aus Kasbegi. Als wir fragen ob der Fahrer nach Kasbegi fährt nickt dieser und verlangt 100GEL (zur Erinnerung, für den Preis hat uns Racing Daniel aus Tiflis nach Kasbegi gefahren). Wir sind etwas verdutzt und lehnen dankend ab. An dem Auto steht nicht mal Taxi, so wollten wir nicht trampen. Anstatt wegzufahren fängt der Fahrer an zu verhandeln. Als wir ihm sagen, wir seien für 15GEL p.P. hier hergekommen ist sein letztes Angebot 20GEL p.P. Wir überlegen kurz und sind dann doch bereit die 14€ für die Fahrt zu bezahlen. Wir haben es immerhin versucht und es wird schon nicht die letzte Möglichkeit sein 😄
Der Fahrer sammelt auf dem Weg noch zwei weitere Mitfahrer ein, so wird sich das dann wahrscheinlich lohnen für ihn. Die Fahrt dauert dieses mal um einiges länger als sonst. Die schmalen Tunnel sind völlig mit LKW verstopft die auf dem Weg zur georgisch-russischen Grenze sind. Überholen Fehlanzeige. Wir kommen so immerhin mit den anderen beiden ins Gespräch. Für Tiflis haben wir jetzt schon einige Tipps erhalten. In einem Ort vor Kasbegi lässt der Fahrer die beiden dann raus, ohne einen Cent von ihnen zu nehmen. OK? Das ist merkwürdig, anscheinend zahlen wir Touristen die gesamte Fahrt 🤔 Wir hatten unseren Entschluss eigentlich schon gefasst, dem netten Fahrer, 50GEL zu zahlen, jetzt fühlen wir uns aber schon ein wenig betuckt. Als der Fahrer dann auch noch zu mosern beginnt, dass alles so lange gedauert hat und er zurück auch noch so lange im Stau steht und sowieso nichts verdient an der Tour ist unsere Verwunderung komplett. Wir zahlen 50GEL und werden nächstes mal dann doch wieder den Bus nehmen; oder eben echt Trampen.
Am Abend müssen wir dafür jetzt leben wie die Mäuse. Aus allen Resten die wir finden zaubert Christian sein erstes French Toast. Wir genießen und fallen zufrieden ins Bett.



Es ist Sonntag, für uns in der Regel ein Arbeitstag. Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnt Christian mit diesem Wochenbericht. Bis es etwa Mittag ist. Die Sonne lockt uns zu einem kurzen Spaziergang und so machen wir uns erneut auf den Weg zur Kapelle des Propheten Elias, erinnert ihr euch? Die Sonne der letzten Woche hat hier beinahe den gesamten Schnee geschmolzen, wir genießen den Ausblick. Auf dem Weg zurück in die Stadt kommt von irgendwo aus den Bergen ein junger Hund aus dem Gebüsch. Wir haben jeden Tag Hunde die uns folgen, gewöhnt haben wir uns daran trotzdem noch nicht. Der junge, sportlich gebaute Hund ist sichtlich hin- und hergerissen zwischen den Bergen und uns, entschließt sich dann aber uns zu folgen. Wir schenken ihm wenig Aufmerksamkeit, trotzdem tollt er um uns herum, rennt vor und kommt zu uns zurück. Als wir am Stadtrand auf die ersten Kühe treffen ist er für einen Moment abgelenkt, wir schaffen es leider nicht aus seinem Sichtbereich, da steht er schon wieder bei uns. An einer Straßenecke ist er schon ein ganzes Stück vorgelaufen und bereits um die Ecke gebogen, als wir uns entscheiden umzudrehen und in die entgegengesetzte Richtung zu laufen.



Naja, dumm ist er nicht, keine zwei Minuten später ist er wieder bei uns. An einer Mauer scheint etwas dahinterliegendes seine Aufmerksamkeit erregt zu haben. Mit einem Satz springt er auf die etwa 120cm hohe Mauer und verschwindet auf dem Grundstück. Unsere Chance. Wir laufen zielstrebig zum Supermarkt, den Rest des Weges sehen wir unseren Verfolger nicht mehr. Wir erledigen unseren Einkauf und gerade als wir den Supermarkt verlassen wollen trottet der kleine am Laden vorbei. Abgefahren. Fährte aufgenommen und verfolgt, am Supermarkt dann aber verloren. Wir gehen einen großen Umweg in die andere Richtung nach Hause. Eigentlich schon auf der Zielgrade und die Haustür in Sicht, kommt unser schwarzer Begleiter von rechts. Wir können es kaum fassen. Erst an der Pforte zum Grundstück lassen wir den Hund hinter uns. Zum einen kommt er nicht durch die Tür, zum anderen macht unser kaukasischer Bärenkiller mächtig Eindruck. Das war der mit Abstand anhänglichste Hund – bisher.



Der Tag ist beinahe rum, gearbeitet haben wir nicht besonders viel, da der Spaziergang länger geworden ist als geplant. Macht aber nichts. Zum Abendbrot gibt es heute eine Eigeninterpretation der Pizza. Lecker.
Stroll on
Christian & Jana






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