21.10. – 27.10.2024
„Gehe in die Welt, um zu erfahren, was Heimat ist.“
von Carl Peter Fröhling
Es hat die ganze Nacht geregnet. Wie auch schon die Nacht davor. Auch der Wetterbericht lässt nicht auf Besserung hoffen. Deswegen, und weil wir uns während des Frühstücks ein paar Gedanken zur Weiterreise gemacht haben, buchen wir einen Nachtbus der uns heute Abend nach Ha Long mitnehmen soll. Somit lassen wir zwar eine Nacht im Phong Nha Nationalpark verfallen, können aber den Rest der Reise flexibler gestalten.
Aufgrund der unglaublichen Höhlenerfahrung von gestern, haben wir Lust auf mehr. Nach dem ausgiebigen Frühstück geht es für unsere Reisegruppe erst zum „Botanical Garden“ und dann zur „Dark Cave“. So der Plan. Emma klinkt sich für heute aus, eine Erkältung bahnt sich an und außerdem befindet sie sich mitten in der Prüfungsvorbereitung. Leicht geknickt und trotzdem voller Vorfreude ziehen wir zu viert los. Wir erwarten nass zu werden, entweder wegen dem angekündigten Regen oder aber weil es an der Dark Cave ein Schlammbad und entsprechende Wasseraktivitäten gibt. Dementsprechend sitzen Bikini und Badehose bereits an Ort und Stelle.
Wir satteln die Roller, lassen die Motoren aufheulen und düsen los. Die Straßen im Nationalpark sind wie ausgefegt, so auch der Parkplatz des Botanical Garden. So schön kann die Nebensaison sein 😄 Etwa 1,60 EUR zahlen wir für Eintritt und Parkplatz pro Person. Am Ticketschalter werden wir außerdem über unsere Möglichkeiten aufgeklärt. Es gibt drei unterschiedlich lange Rundwege. Wir entscheiden uns für den Mittleren mit 1:30h. Ausgerüstet mit einer Karte, ausreichend Wasser und etwas Mückenspray machen wir uns auf den Weg. Erstes Ziel, der Naturpool. Der Weg ist gut ausgeschildert und regelmäßig mit Gehsteinen versehen. Nur wenige hundert Meter später stehen wir an einem kleinen Naturpool der aus einem Wasserlauf gespeist wird. Es wird zwar vor dem tiefen Wasser gewarnt, aber bereits die ersten beiden Flachköpper von Christian und Daniel beweisen, das Wasser ist eben so knietief. Die Temperatur? Super angenehm. Also bei dem Wetter kommt jede Erfrischung gelegen. Wir toben uns ordentlich aus, arbeiten an unseren Saltokünsten, trainieren Hebefiguren und schwimmen mit den Fischen um die Wette.
Bevor sich jemand ernsthaft verletzt verlassen wir das kühle Nass, ziehen die T-Shirts über und folgen dem Weg weiter. Hin und wieder kreuzen wir kleinere und größere Flussläufe, Balancieren über rutschige Steine oder wedeln hecktisch mit den Armen, um die Mücken zu vertreiben. An einer Kreuzung verlassen wir die geplante Route, um einen Aussichtspunkt zu besuchen. Nur ein kleiner Umweg und wir treffen das erste mal auf zwei andere Touristen. Doch nicht ganz alleine. Die Aussicht ist ganz nice, aber da es hier nur so von Mücken wimmelt machen wir uns schnell wieder auf den Weg. Nächstes Ziel der Wasserfall. Die fleißigen Leser wissen vermutlich von unserem „Glück“ mit Wasserfällen. In der Regel führen die eben kein Wasser. Wir sind aber zuversichtlich. Es regnet aktuell schließlich ständig. Und tatsächlich, nachdem wir einige Höhenmeter abgestiegen sind, stehen wir vor einem fulminanten Wasserfall. Tosend und donnernd brechen Unmengen an Wasser aus dem Berg ins Tal. So schön, der Weg hat sich gelohnt. Wir posieren für Fotos, lachen ausgelassen und freuen uns.



Es wird Zeit weiter zu ziehen. Bis zum Parkplatz sind es noch ein paar Meter die steil den Berg hochführen dürften. Also setzen wir uns wieder in Bewegung und wundern uns schon ein wenig, warum der Wasserfall nicht leiser wird, im Gegenteil. Das Getöse wird irgendwie immer lauter? Hinter der nächsten Abzweigung wissen wir warum. Und es verschlägt uns etwas die Sprache. Erst jetzt stehen wir vor dem eigentlichen Wasserfall. Etwa 60 Meter hoch und über mehrere Steinbecken brausend. Soooo cool. Außerdem führt der Weg zum Ausgang quasi durch den Wasserfall. Halteseile, Tritteisen und kleine Brücken führen den Berg am Wasserfall hoch. Das haben wir so auch noch nicht gesehen. Wir erklimmen den Wasserfall und folgen dem Weg noch ein paar entspannte Meter bis wir wieder am Start des Rundweges ankommen. Zwischendurch ist uns immer wieder aufgefallen wie unheimlich ruhig es im Dschungel ist. Erinnert ihr euch noch an die Videos aus Thailand? Vögel, Affen, Zikaden und so weiter. Hier? Wir haben einen einsamen Vogel gehört, dass wars. Wir kommen an einem „Museum“ vorbei. Hier wird ausgestellt, was zumindest mal im Wald gelebt haben soll. Ausgestopfte Affen und Vögel, neben eingelegten Echsen, Fröschen und Schlangen. Das ist etwas gruselig, ein wenig ekelig und hauptsächlich traurig. Wir haben schon das ein oder andere Mal gehört, dass besonders in Laos und Vietnam viel Wildlife gegessen worden sein soll. Die Länder wurden hunderte Jahre vom Krieg geplagt. Letztlich wissen wir nicht was dran ist, aber wenn wir das so erleben klingt es plausibel. 🫣
Nach einer kleinen Kaffeepause geht es für uns wieder auf die Roller, nächstes Ziel; Dark Cave. Beim Losfahren wundern wir uns kurz über die Geräusche die Daniels 155er Airblade von sich gibt. Dann flowen wir wieder durch die Kurven und denken nicht weiter drüber nach. Etwa zehn Kilometer später, ein Straßenabschnitt mit leichter Steigung, geht dann nichts mehr. Zwischen Motor und Hinterreifen gibt es keinen Kraftschluss mehr und die Variomatik kreischt unangenehm. Zum Glück fängt es dann auch noch an zu regnen 😅 Wir überlegen einen Moment was jetzt die beste Option ist, bis zum nächsten Dorf schieben? Keine Chance. Es geht in beide Richtungen bergauf, außerdem gefährlich. Wir entscheiden uns unserem Vermieter bescheid zu geben. Natürlich haben wir wechselhaft schlechten Empfang. Trotzdem schaffen wir es in einer guten Minuten einen Standort und ein kurzes Video vom Geräusch zu versenden. Dann ist der Empfang wieder weg. Beim nächsten Kontakt schaffen wir es in einem kurzen Telefonat mitzuteilen, dass es nicht weitergeht. Wieder kein Empfang. Dann eine Nachricht; es ist jemand auf dem Weg, könnt ihr 30 Minuten warten? Bleibt uns denn eine Alternative? Wir warten. Im Regen. Eine geschlagene Stunde. In der ganzen Zeit kommen nur eine handvoll Fahrzeuge vorbei. Nur ein Tourist wird kurz langsamer und fragt ob alles okay ist. Wir haben immerhin eine tolle Aussicht und das Wetter klart auch auf. Wir blödeln noch ein wenig rum und dann tauchen auch schon die zwei Damen auf, die uns die Roller zur Unterkunft gebracht haben. Wir hatten eigentlich mit einem Transporter gerechnet, zumindest irgendetwas um den Roller hier wegzuschaffen. Aber nein, die beiden kommen mit je einem Roller. Dann untersuchen die das Wrack, nur um festzustellen, dass der Roller tatsächlich kaputt ist. Wir werden noch einmal gefragt ob wir den Roller nicht zurück schieben könnten. Äh nein?! 🤔 Das sind so oder so etwa 18 Kilometer. Gut. Vom Unglücksfahrzeug wird kurzerhand der Sprit abgesaugt und in eines von ihren umgefüllt. Damit darf Daniel nun weiterfahren. Wir erkundigen uns noch was die beiden jetzt machen. Sie werden warten. Etwas verwirrt und mit schlechtem Gewissen setzen wir unsere Fahrt fort. Die Dark Cave schaffen wir nun nicht mehr. Zum einen schließt sie in Kürze, zum anderen müssen wir schon bald in unseren Bus steigen. Vorher wollen wir auf jeden Fall noch mit Emma zu Abend essen. Wir beschließen also nach Hause zu fahren und den Abend entspannt ausklingen zu lassen.
Nach einer heißen Dusche sammeln wir Emma in einem Café ein und machen uns auf den Weg zu Phong Nha Vegan. Es gibt viel zu erzählen und das Essen schmeckt fantastisch. Es bleibt noch genug Zeit für einen kleinen Einkauf und einen entspannten Check-Out bevor wir zum Treffpunkt spazieren. Am Central Backpacker Hostel reicht die Zeit gerade noch für ein kühles Bier, dann sitzen wir auch schon in unserem Luxus-Sleeperbus auf dem Weg in die Ha Long Bucht.
Eine tolle Art zu Reisen aus unserer Sicht. Wir sind gestern Abend um 21:00 Uhr in den Bus gestiegen, haben uns mit einer Runde SkipBo auf die Nacht eingestimmt und dann bis etwa 05:30 Uhr schlafen können. Man spart theoretisch die Unterkunft für eine Nacht und kommt halbwegs ausgeruht am neuen Reiseziel an. In unserem Fall stehen wir um halb sieben relativ verplant in einem nagelneuen Stadtteil in Ha Long und suchen verzweifelt nach einem Café in das wir uns setzen können. Das Erste gibt es nicht mehr, oder noch nicht, weiß man nicht so genau. Wir entscheiden uns durch die verlassen wirkende Stadt in Richtung Strand zu laufen und dann spontan an einem Café anzuhalten. Während wir auf viel zu kleinen Plastikstühlen unseren Kaffee schlürfen erfahren wir, dass wir die Möglichkeit haben früher in die neue Ferienwohnung einzuchecken. Kostet drei Euro pro Person, das ist es uns wert. Rucksäcke ablegen, kurz ein Nickerchen machen und dann die Stadt erkunden. Per Grab erreichen wir die Unterkunft innerhalb von wenigen Minuten. In noch kürzerer Zeit sind alle in ihre Betten gefallen und eingeschlafen.

Als wieder Leben in die Bude kommt prüfen wir unsere Möglichkeiten, so wirklich etwas sehenswertes finden wir nicht. Wir entscheiden uns also erst einmal in den Hafen zu fahren und dort nach Kreuzfahrten in die Ha Long Bucht zu gucken. Wir bestellen ein Taxi und lassen uns auf die Insel Dao Tuan Chau bringen. Etwa 10% aller Tourenanbieter in der Ha Long Bucht haben hier ihre An- und Ableger. Bereits während wir im Taxi zum Hafen fahren kommt uns dieser Ort merkwürdig vor. Überall stehen große Gebäude und bis auf wenige Geschäfte scheint hier alles leer zu stehen. Noch merkwürdiger: Trotz all der leerstehenden Gebäude wird die Insel künstlich erweitert und ein Rohbau neben dem anderen errichtet. Irgendwie gespenstisch. Wir erfahren später, dass der Erwerb von Land zum Bau verpflichtet. Also werden hier auf den verfügbaren Landflächen Gebäude errichtet für die es noch gar keine Verwendung gibt. Der Eigentümer hofft auf Investoren die ihm später das Land mit dem Rohbau zu einem höheren Kurs abkaufen, um dann Hotels oder Malls zu betreiben. Spekulationsgeschäfte und für aktuell Reisende ein wirklich unanschauliches Spektakel.
Zurück zu unserer Mission. Wir wollen eine 2D1N Kreuzfahrt buchen. Also zwei Tage eine Nacht. Am Hafen vergleichen wir die Preise und Angebote von verschiedenen Anbietern um am Ende, und nach viel hin und her, doch das erste Angebot anzunehmen. Für 2.600.000 Dong (96EUR) p.P. werden wir die Zeit auf einem 4Sterne Schiff verbringen. Als die Entscheidung getroffen ist, hat das Büro leider schon Feierabend. Um 14:00 Uhr… 🤔 Nachdem die Schiffe aus dem Hafen ausgelaufen sind ist hier nichts mehr los. Wir machen uns die Tickets per WhatsApp klar und müssen morgen dann lediglich vor allen anderen hier sein um zu zahlen. Wir sind gespannt.
Jetzt geht es erst einmal in ein Café für ein ZwiBaMi (Zwischen Banh Mi). Per elektrischem Golfkart lassen wir uns für ein schmales Trinkgeld zum Ziel fahren. Ab morgen sind wir Luxuskreuzfahrer, darauf muss man sich ja schon mal einstimmen 😆 Während wir die vegetarischen Banh Mi genießen überlegen wir was wir heute noch anstellen. Wir hätten Lust gehabt noch auf die Insel Cat Ba zu reisen. Allerdings macht es den Eindruck, es würden heute keine Fähren mehr fahren. Wir sprechen auch mit einem Touren-Hai (jagt nach Touristen um fragwürdige Tickets zu verkaufen), aber auch er kann uns nicht mehr hin und zurück fahren. Laut seiner Aussage müssen alle Touristenboote bis 18:30Uhr zurück im Hafen sein. Na gut. Ab morgen ist eh Action. Wir beschließen erst einmal den Sonnenuntergang am Bai Chai Beach zu genießen. Dort angekommen stellen wir fest, dass die Sonne von einem riesigen Hotel verdeckt wird. Schade. Wir genießen trotzdem. Am Horizont können wir auch schon die mystisch wirkenden Felsformationen der Ha Long Bucht sehen. Ein toller Anblick.



Fürs Abendessen fahren wir noch einmal bis ans andere Ende der Stadt, um in einem vegetarischen Restaurant unser erstes Hot Pot zu genießen. Wir bestellen zwei verschiedene Suppenbasen und erhalten dann mehr Salat, Tofu und Pilze, als wir zu fünft zu essen vermögen. Ihr könnt euch das etwa wie Fondue vorstellen. Eine tolle Erfahrung. Zurück in der Unterkunft geht es dann früher als üblich ins Bett. Wir werden morgen bereits gegen 08:00 Uhr abgeholt und schaffen entsprechend nur noch eine Runde SkipBo.
Wirklich ausgeschlafen sind wir nicht als heute morgen der Wecker klingelt. Trotzdem schaffen wir es noch ein kleines aber feines Reste-Frühstück vorzubereiten und dann rechtzeitig auf den Fahrer zu treffen. Mit dem gesamten Gepäck werden wir zum Pier gebracht, wo wir unsere Tour bezahlen und außerdem einen Transport für morgen nach Hanoi vereinbaren. So entstehen morgen keine Wartezeiten. Zeit für eine Runde SkipBo, oder? Immerhin soll das Boarding erst um 11:45 starten. Wir sind beinahe fertig mit der ersten Runde als wir aufgefordert werden langsam aufzubrechen, immerhin würde der Fahrer jetzt schon so lange warten. Äh, ok? Wir dachten wir warten auf den Fahrer, aber gut – wir packen schnell zusammen und werden dann zum Ableger auf der anderen Seite des Hafenbeckens gebracht. Unser Gepäck geben wir schon mal ab, darum brauchen wir uns jetzt nicht mehr kümmern. Dann ist doch noch einmal Zeit für eine Runde Karten. Wir beobachten wie nach und nach die Schiffe in den Hafen kommen und entladen werden. Mit jedem Schiff rätseln wir, ob es sich um unser handeln würde. Bei einigen hoffen wir, dass es nicht so ist 🤣 Langsam füllt sich der Wartebereich mit anderen Touristen. Die meisten kommen direkt per Bustransfer aus Hanoi. Bietet sich ehrlich gesagt auch an, so schön ist Ha Long selber nicht. Lori, unser Tourenguide für die kommende Zeit stellt sich persönlich bei uns vor. Dann wird auch unser Gebäck in ein kleines Boot verladen und die wartenden Gäste nach und nach aufgerufen.


Es geht los! Wir steigen in eines der drei Zubringerboote ein. Lori erklärt, dass wir jetzt etwa eine halbe Stunde zum wartenden Schiff fahren würden und dort weitere Einweisungen erhalten werden. Links und rechts ziehen die ersten Felsen der Bucht an uns vorbei und mit uns sind etwa 25 andere Reisende damit beschäftigt fleißig Fotos zu schießen.
Als wir uns dem Schiff nähern sehen wir die Crew und den Captain winkend am Heck des Schiffes stehen. An Bord erhalten wir ein Willkommensdrink und werden auf die dritte Etage ins Bordrestaurant geführt. Es stehen gedeckte Tische für die unterschiedlichen Gruppen bereit. Unser fünfer befindet sich direkt an der Bar und gegenüber dem Buffet. Besser kann es ja nicht laufen 🤗 Während wir von Lori über den Tagesablauf informiert werden, starten die Motoren des Schiffes und wir setzen uns in Bewegung. Lunch Buffet. Die Auswahl ist gut. Reis, Nudeln, Salate, Suppen, Brote, Obst usw., alles vegetarisch. Für die anderen Gäste gibt es natürlich auch Fisch und Fleisch.
Im Anschluss schnell aufs Luxus-Zimmer und fertig machen für den nächsten Tagespunkt. Kajak fahren. Viel Zeit bleibt zwischen den Tagespunkten nicht. So sitzen wir ehe wir uns versehen können schon wieder im kleinen Zubringerboot, welches das Schiff die gesamte Zeit hinter sich herzieht. Wir werden an einer kleinen, schwimmenden Kajak-Verleih-Insel abgesetzt. Mit unseren Schwimmwesten steigen wir in die Kajaks und erkunden dann über eine Stunde die beeindruckende Felslandschaft der Ha Long Bay. Erstaunlicher Weise schaffen wir sogar Partnerwechsel zwischen den Kajaks, ohne das eins kentert. Nur Daniel und Christian übertreiben es ein wenig mit dem Schaukeln und haben letztlich etwa 100 Liter Wasser im Boot 😆
Es dämmert bereits, als wir uns mit den Kajaks zurück zum Ausgangspunkt machen. Das Licht, die bewachsenen Inseln und das grüne Wasser. Es sieht einfach alles schön aus. Da wir nicht als letztes ins Ziel einlaufen bleibt uns sogar noch Zeit von der künstlichen Insel ins kühle Nass zu springen. Das nutzen wir ausgiebig, es könnte keine schönere Kulisse für unsere perfekt ausgeführten Saltos und Köpper geben 🤸♂️
Um 16:45 Uhr geht es wieder zurück zum Schiff, schließlich rufen schon Happy Hour und die Cooking Class. Es bleibt gerade noch genug Zeit für eine Dusche bevor wir uns an Deck sammeln. Kurz den Sonnenuntergang bestaunen, für jeden zwei Cocktails bestellen und dann dem Chef dabei zusehen wie Sommer Frühlingsrollen zubereitet werden. Danach sind wir dran. Es stehen einige Zubereitungsplätze zur Verfügung und jeder kann sich einmal probieren. Ein toller Start in den Abend. Anschließend geht es zum Fünf gängigen Abendessen über. Da das Wetter mitspielt speisen wir heute unter dem Himmelszelt. Eine edle und romantische Atmosphäre. Auf locker bestellen wir erst einmal eine Flasche Weißwein für knapp 30 EUR. Wir sind etwas irritiert als die Flasche im Eiskühler kommt. Außerdem werden wir zum Kosten aufgefordert. Niemand von uns hat da Erfahrung, aber Daniel meistert es souverän. Die Gerichte des Abendessens kommen eines nach dem anderen reingeflogen. Tisch für Tisch wird serviert. Uns wird Wein vom Kellner nachgegossen und wir sind froh zumindest im Kleid und Hemd am Tisch zu sitzen 🫣 Bei Gang drei ist die erste Flasche Wein leider schon leer, sodass wir gezwungen sind eine weitere zu bestellen. 😏 Wir übernehmen jetzt auch das eingießen selber, mit jedem Glas werden nämlich anscheinend die Kellner langsamer mit dem nachgießen. Auch der letzte Gang ist ein Schmaus und wir wechseln in den entspannten Teil des Abends. Wir konnten uns eine Sitzecke an Deck des Schiffes sichern in der wir uns jetzt mit unserem Kartenspiel breit machen. Zeitgleich startet nebenan Karaoke. Jana passt kurz nicht auf und muss direkt erst einmal ran. Sie hat etwas Schwierigkeiten das Mikro wieder loszuwerden, übergibt es dann aber letztendlich an eine andere Gruppe. Irgendwann geht eine Liste rum auf der wir unsere Musikwünsche eintragen können. Folgende Titel haben wir uns unter anderem gewünscht:
- Cello von Udo Lindenberg feat. Clueso
- Friesenjung von Ski Aggu
- Männer von Herbert Grönemeyer
Na und was sollen wir sagen. Die Lieder wurden gespielt und natürlich mussten bzw. wollten wir lautstark mitsingen. Vermutlich zum Leid aller anderen.
Wir glauben außerdem, dass wir die Einzigen sind, die heute Abend eine Menge Spaß haben. Als es spät und Zeit fürs Bett wird, haben wir eine richtig gute Schnapsidee. Wir schlafen heute auf den Liegen an Deck. Unter freiem Himmel! Gesagt, getan. Wir holen die Decken aus unseren Kabinen und legen uns in einer Reihe auf Deck ab.
Mit dem Sonnenaufgang wachen wir auf. Karl-Christian fehlt, er hat sich heute Nacht in die vermutlich viel bequemere Kabine verzogen. Ansonsten sind wir vollzählig. Wir schaffen es verblüffender Weise auch alle rechtzeitig zum ersten Frühstück. Um 06:55 Uhr legt dann bereits unser Beiboot zum nächsten Tagespunkt ab. Wir werden zu einer anderen schwimmenden Insel gebracht von wo aus wir mit großen Badewannenbooten durch die Ha Long Bucht gerudert werden. Zwischendurch übernimmt Jana das Ruder, da wir uns danach allerdings nur noch in Kreisen fortbewegen, wird sie schnell wieder abgewählt. Ist gar nicht so leicht. Unser Captain bringt uns sicher durch die flachen Höhlen die sich in den Felsen verstecken. Nach unserem Ausflug gibt es zum Glück schon wieder was zu Essen. Das zweite Frühstück. Da könnte man sich natürlich dran gewöhnen 😇 Danach bleibt dann tatsächlich Zeit zur freien Verwendung. Wir entscheiden uns alle dazu ein Nickerchen zu machen. Wir beide genießen die vorbeiziehende Ha Long Bucht auf ihrer Terrasse und dösen nur ein wenig vor sich hin.
Dann heißt es schon Rucksäcke packen und bereit machen fürs Lunch. Ja, schon wieder Essen. Wir lassen das große Gepäck auf dem Flur stehen und treffen uns mit den anderen im Speisesaal des Schiffes. Es gibt ein ganz wunderbares Mittagessen und wir lassen die Fahrt gut gelaunt ausklingen. Das Beiboot bringt uns zurück in den Hafen, wo wir bereits von unserem Fahrer erwartet werden. Wir sind ziemlich zufrieden wie das alles geklappt hat. Während der Fahrt nach Hanoi schlafen wir größtenteils. Die Nacht war doch kürzer als gedacht 😋 Als wir Hanoi erreichen können wir auch direkt schon in unsere Unterkunft für die nächsten Tage.
Noch einmal ausruhen und dann gehts auch schon weiter. Wir haben uns letzte Woche irgendwie in den Kopf gesetzt, dass es eine schöne Idee wäre ein Tattoo für unsere gemeinsame Zeit machen zu lassen. Es geht Zielstrebig in ein Studio in dem wir uns beraten lassen, unsere Ideen finalisieren und einen Termin vereinbaren. Nebenan buchen wir anschließend einen Tagesausflug nach Ninh Binh für morgen. Jetzt bleibt nur noch eines; Abendessen und glücklich ins Bett fallen.
Der Freitag startet wieder recht früh. Wir schaffen es eben noch so eine Hand voll Croissants gegenüber zu kaufen, da sitzen wir auch schon mit unserem Tourenguide Jade im Privatbus nach Ninh Binh. Erster Stopp, eine Verkaufshalle mit Krims und Krams auf halben Weg. Hier bekommen wir immerhin richtig schlechten Kaffee. Und den Eindruck, dass wir heute eine Menge Touristen sehen werden. Wenigstens hier sammeln die sich zumindest. Auf der Fahrt erzählt uns Jade, dass es im Winter bis zu 10 Grad werden kann und die Kinder dann Schulfrei aufgrund der Kälte bekommen. 🥶


Kurze Zeit später geht es weiter und wir erreichen den Königspalast Dinh Tien Hoang. Das Gelände ist riesig, wir sehen allerdings nur den wesentlichen Teil in unmittelbarer Nähe zum Palast. Jade, unser Guide, erzählt uns einiges über die Chinesische Unterdrückung und wie Vietnam vor etwa 1000 Jahren dann unabhängig wurde. Der Tempel erinnert uns etwas an den Literaturtempel den wir vor einigen Wochen in Hanoi besucht haben. Wir drängeln uns durch die Menschenmengen die sich im eigentlichen Tempelgebäude sammeln und verschwinden dann schnell wieder. Der Stopp war recht kurz und wir hätten uns gerne noch einiges angeguckt, aber weiter geht es.
Nächster Stopp, die Mua Caves. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Berg mit toller Aussicht und keine Cave. Stattdessen ging es über etwa 400 Stufen zu einem tollen Aussichtspunkt. Nervenkitzel inklusive. Oben angekommen klettert man mehr oder weniger über einen Kamm zum Gipfelkreuz, um dort ein Foto zu machen. Rund herum sehen wir Lotusfelder und bereits geerntete Reisfelder. Die Aussicht und das Erlebnis sind einen Ausflug wert. Auch das Gelände um die Mua Cave überzeugt mit interessanter Gestaltung und tollen Sehenswürdigkeiten. Aber auch hier haben wir leider wieder etwas zu wenig Zeit, um alles wirken zu lassen. Ihr seht schon geführte Touren sind nicht so ganz unser Ding. Am Kassenhäuschen wartet bereits unser Busfahrer auf die Weiterfahrt. Wir werden zum Mittagessen in ein Restaurant gebracht. An einem großen Tisch mit sechs schweren Stühlen nehmen wir platz. Nach der Getränkebestellung wird auch schon direkt serviert. Insgesamt acht vegetarische Gerichte von Frühlingsrollen über Curry zu frittierten Tofu. Das Essen schmeckt und es ist mehr als reichlich für alle da. Schade, dass unser Guide nicht mitgegessen hat, wir hätten bestimmt eine Menge fragen zu den Gerichten gehabt. Stattdessen erinnert sie uns daran, dass es gleich weiter geht, wir uns aber nicht hetzen lassen sollen 😏 Sehr witzig.
Nach dem Essen heißt es Beine vertreten. Dafür bekommen wir Fahrräder mit denen wir um einen Block mit typischen vietnamesischen Häusern und durch Reisfelder fahren. Während der Fahrt wird uns einiges über das Leben in Vietnam und dem Reisanbau erzählt. Nach etwa 20 Minuten sind wir auch schon wieder am Bus und werden zum letzten Ziel für heute gebracht. Rund um das Gelände des Trang An, einem Tempel der gut geschützt in eine Fluss- und Seenlandschaft gebaut wurde, werden wir mit einem Boot geführt. In jedes Boot passen vier Touristen weswegen wir uns leider aufteilen müssen. Allerdings halten wir während der Fahrt an drei Stationen wo wir zusammen aussteigen und Fotos machen. Außerdem schaffen unsere beiden Bootsführer es, dass wir nie weiter als 20m von einander entfernt sind und so doch das Gefühl haben, alles zusammen zu erkunden. Es gibt unterschiedliche Rundkurse auf denen sich die Boote verteilen. Alle führen durch einige hundert Meter Höhle und an den wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die längste Höhle durch die wir gefahren sind war 250m lang. Echt beeindruckend. Am Ende unserer 1,5 Stunden Bootsfahrt kommen wir sehr entspannt am Ableger an. Hier tummeln sich eine Menge Karpfen da regelmäßig Futter ins Wasser geworfen wird. In der ganzen Aufregung hat sich auch eine kleine Schildkröte ans Ufer verirrt die Jana in Sicherheit bringt. Gut gesehen. Jade sammelt uns ein und wir machen uns auf den Weg zurück nach Hanoi. Natürlich schlafen wir im Bus wieder gemeinschaftlich ein 😁
In der Altstadt buchen wir uns für morgen noch einen Kochkurs. Wenn schon volles Programm, dann richtig. Nach einem leckeren Abendessen finden wir uns in der Unterkunft ein und genießen die Gemeinschaft bei einer Runde Karten spielen.
Samstag. Wir haben ein wenig Zeit bis der Kochkurs losgeht. Dementsprechend trödeln wir etwas in den Tag rein bis wir uns zum Frühstück aufmachen. Wir sitzen entspannt im Lifted Coffee und genießen Avocadostullen, Bowls und allerlei leckere Getränke. Zufällig ist ein Kumpel von Daniel auch in Vietnam im Urlaub. Und nachdem wir uns schon in der Ha Long Bucht knapp verpasst haben, gibt es heute ein kleines Fenster in dem man mit einem Bierchen anstoßen könnte. So stehen wir um kurz nach 12 mit einem frischen Hanoi Beer am Swordlake, um mit seinem Bekannten aus Sennelager zu sprechen. Wie klein die Welt ist. Um 13 Uhr lösen wir die Versammlung auf, die einen müssen noch was Essen bevor der Bus sie wieder einsammelt und die anderen treffen sich mit Josh, unserem Guide für heute. Wir latschen direkt los. Treffen auf Arielle die auch am Kurs teilnimmt und landen dann in einem Tourenbüro, wo wir uns das Menu anschauen. Wir haben in dem Glauben gebucht, dass wir natürlich nur vegetarische Gerichte kochen. Das stellt sich jetzt als Irrglaube heraus. Wir bleiben erst einmal entspannt, machen unsere Position aber deutlich. Weiter geht es zum Restaurant in dem der Kurs stattfindet. Dort treffen wir auch auf die übrigen drei Teilnehmer. Gemeinschaftlich einigen wir uns auf zwei Gerichte die sowohl in einer vegetarischen als auch in einer fleischigen Variante funktionieren. Und dann gibt es für uns noch ein Gericht das ausschließlich vegetarisch ist und für die anderen eins das ausschließlich fleischig funktioniert. Passt doch. Jetzt soll es auf den Markt gehen. Frisch Einkaufen 😄Es werden Zutaten für folgende Gerichte benötigt:
- Frühlingsrollen (Deep-fried)
- Deep Fried Tofu mit Tamarindsoße
- Gemüsesuppe mit Reisnudeln (Pho)
Wir erhalten einige geflochtene Holzkörbchen und laufen im Gänsemarsch los. Der Markt ist zum Glück direkt um die Ecke. Wir sind etwas enttäuscht als wir feststellen, dass wir dem Chefkoch beim Einkaufen nur zugucken können, nicht selber handeln und aussuchen dürfen. Schade. Dennoch gibt es einiges zu sehen. Die Gemüse- und Obststände sind unglaublich bunt und voll. An der Ecke wartet ein halbes Schwein über den Roller geworfen darauf verarbeitet zu werden, zwischendrin stecken haufenweise Hühner ihre Köpfe aus Plastiknetzen und da hinten wird frischer Tofu gepresst. Auch wenn nicht jeder Anblick ganz appetitlich ist, beeindrucken ist es alle Male.



Nach und nach füllen sich unsere Einkaufskörbe und als wir dann auch noch die Eier für eine frische Portion EggCoffee ausgewählt haben, kann es endlich an die Arbeit gehen. Im Restaurant sind in der Zwischenzeit einige Arbeitsplätze vorbereitet. Mit den Schürzen und Mützen sehen wir wie richtige Weihnachtselfen aus. Es wird geschnippelt, gehackt, frittiert und gebraten. Wir verstehen uns auch mit dem Rest der Gruppe gut und es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Am Ende werden wir mit leckeren, selbstgekochten Speisen belohnt. Es ist wieder einmal insgesamt viel zu viel und wir haben Mühe alles aufzuessen, aber wir halten durch. Gegen 17:30 Uhr werden wir langsam aber sicher zur Tür gebeten. Ist ja schon gut 😄
Wir machen uns erst einmal auf den Weg zur Unterkunft. Frisch machen, bevor es noch einmal los geht. Wir wollen an unserem letzten gemeinsamen Abend die Sau rauslassen.
Wir haben mitbekommen, dass es heute einige Liveveranstaltungen geben soll. Dementsprechend laufen wir erst einmal zurück zum See, wo bereits seit gestern Bühnen aufgebaut werden. Wir lauschen kurz einer Veranstaltung zum Herbst mit Livemusik und Gesang. Kurz eine Runde Seilspringen mit den Einheimischen, wo Jana und Emma alles geben. Danach machen wir uns auf zur Beerstreet. Jana konnte dieses Abenteuer beim letzten Mal ja gar nicht erleben. Also schicken wir sie vor, mit der Aufgabe erst einmal komplett durchzulaufen und alle Anfragen abzulehnen. Gar nicht so einfach, die Catcher arbeiten wirklich mit allen Mitteln. Eine greift sich Jana einfach und trägt sie in die Bar 🤣 Erst die rettende Hand von Daniel zieht sie zurück auf die Straße. Insgesamt gut geschlagen. Da wir natürlich trotzdem ein kühles frisches genießen wollen, landen wir erneut in Toms Bar. Wir versacken bis Mitternacht in einer Disco und reißen uns dann zusammen. Schließlich ist morgen der große Tätowiertermin.



Etwas träge starten wir in den Sonntag. Nicht nur, dass die Drinks von gestern in den Knochen stecken, es ist auch der Tag des Abschiedes. 🥲 Dennoch wollen wir den Tag genießen. Als erstes mit einem leckeren Frühstück im Lifted Coffee. So richtig Hunger haben wir alle nicht, die letzten Tage haben wir uns der Völlerei hingegeben und platzen jetzt aus allen Nähten. Das Café liegt glücklicher Weise direkt gegenüber unseres Tatowierstudios, so können wir bis zur letzten Minute genießen. Um Punkt 10 Uhr stehen wir beim Tatöwierer. Christian und Jana sind zuerst an der Reihe. Die Vorlagen werden positioniert und ausgerichtet, ein letztes Mal von allen geprüft und dann summt die Nadel schon los. Keine 30 Minuten später sind bereits die nächsten an der Reihe. Erst Emma, KC und dann Daniel. Alle überstehen die Prozedur mit Bravur. Stolz werden die Ergebnisse verglichen und präsentiert. Alle sind zufrieden.
Letzter Tag in Vietnam, was bedeutet das? Klar, shoppen bis das Gepäck platzt. Ein Glück hat Daniel noch ein Aufgabegepäck frei. So wird erst eine große Reisetasche gekauft und dann allerlei Mitbringsel. Wir rennen einige Stunden hin und her, vergleichen Preise, erholen uns bei einem Kaffee und shoppen was die Souveniershops hergeben. Nach einigen Stunden geht es für einen Zwischenstopp zurück in die Unterkunft. Unsere drei abreisenden packen ihr Gepäck und es findet sich noch etwas Platz für überflüssige Teile von Jana und Christian. Wieder etwas leichter unterwegs 🤗


Nächster Tagespunkt; Massage. Wir machen uns zurück in das Zentrum der Oldtown. Eigentlich kommt man hier keine 100m ohne nach einer Massage mit „Hello Massage“ gefragt zu werden. Ist heute anders. Wir gehen auf die erstbeste Massage zu und erkundigen uns nach Platz für fünf Personen und dem Preis. Wir einigen uns werden in den Wartebereich gesetzt. Es werden fünf Fußbecken gebracht und die Chefin telefoniert hecktisch um genug Masseur*innen zu organisieren. Nichts außergewöhnliches. Dann werden wir einer nach dem anderen zu unseren Liegen gebracht. Als nur noch Christian im Wartebereich sitzt, wird er aufgefordert mit einer jungen Masseurin das Etablissement zu wechseln. Mit viel zu kleinen Badelatschen läuft er durch strömenden Regen drei Blocks zum nächsten Massagesalon. Währenddessen wartet Daniel auf seiner Liege immer noch vergeblich darauf, dass jemand zum massieren kommt. Während drei von uns mittelmäßig gut massiert werden, versucht Christians offensichtlich untrainierte Masseurin mit der einen Hand am Handy zu daddeln und mit der anderen Hand durch die Wirbelsäule zu brechen. Daniel friert sich unterdessen, weiterhin ohne Massage, den Oberkörper in der Klimaanlagenluft ab. Nach einer halben Stunde verlässt Daniel unmassiert das Studio und Christian bricht seine Massage aufgrund von Schmerzen ab. Emma, Jana und KC ziehen durch und am Ende haken wir das Ding als „muss man mal gemacht haben“ ab. So einen schlechten Massagesalon haben wir noch nicht erlebt auf unserer Asienreise 🫤
Das Abendessen ist zum Glück besser und wir können schon über das eben widerfahrene lachen. Noch während das Essen schmeckt, stellen wir fest, dass uns gar nicht mehr so viel Zeit bleibt. Wir machen uns also zurück zur Unterkunft, laden das Gepäck ein und lassen uns per Grab zum Flughafen bringen. Wir erinnern uns an die vergangenen Tage und freuen uns über das Erlebte. Am Flughafen geben wir gemeinsam das Gepäck auf und verbringen noch etwas gemeinsame Zeit in einem Café. Dann heißt es vorerst Abschied nehmen. 15 wundervolle Tage gehen zu Ende und wir sind dankbar, diese Zeit mit Euch geteilt zu haben. Danke, dass Ihr hier gewesen seid. 🥰

Stroll on
Christian & Jana















































































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