Georgien 🇬🇪

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Von den schneebedeckten Gipfeln des Kaukasus bis in die belebten Straßen von Batumi und Tiflis, Georgien hat viel zu bieten. Noch weitestgehend unbekannt als Reiseziel, zieht die georgische Kultur immer mehr Touristen an. Wir waren einen Monat in Georgien und teilen hier unsere Erfahrungen mit euch.

  1. Länderinformation
  2. Einreise & Visum
  3. Mobilität & Transportmittel
  4. Unterkünfte
  5. Wie bezahle ich mein Khachapuri?
  6. Mobiles Internet / Prepaidcard
  7. FFK = Fauna, Flora und Klima
  8. Sehenswürdigkeiten
  9. Fun-Facts
Länderinformation
Amtssprache:Georgisch und Abchasisch
Hauptstadt:Tiflis (Tiblis)
Einwohnerzahl gesamt:3.728.600 (Stand 2021)
Regierungsform:parlamentarische Republik
Währung:Lari (GEL)
Reisezeit:Mai und September*
*November bis März sind die ruhigsten Monate

Zur Reisezeit sei gesagt, dass – wie jedes Land – Georgien auch zu allen anderen Jahreszeiten besucht werden kann. An der Küste zum Schwarzen Meer bleibt die niedrigste Temperatur zwischen 3 – 6 Grad im Winter. Gerade in den Bergen wandern, lohnt sich erst so richtig von Mai – September. Solltest du Lust auf einen Skiurlaub haben, dann eher November bis April in Gudauri.

Einreise & Visum

Bevor wir in ein Land einreisen erkundigen wir uns über Einreisebestimmungen und die Notwenigkeit eines Visum. Hierfür benutzen wir verschiedene Plattformen u. a. die App des Auswärtigen Amtes (Sicher Reisen) und den Passport Index.

Wir recherchieren dazu noch auf Internetseiten von anderen Reisenden, die ggfls. schon in diesen Ländern waren, da gerade auf der Seite des Auswärtigen Amts einige allgemeine Informationen stehen, die durchaus „beängstigend“ sein können. Ähnlich einer Verpackungsbeilage eines Medikamentes. Gut zu wissen, um darauf zu achten, dennoch abschreckend.

Hier die wichtigsten Informationen* für euch als „Wissen to go“:

Visabis zu 360 Tage kein Visum
ReisedokumenteReisepass (Gültigkeit mind. bis zum Zeitpunkt
der Ausreise)
vorläufiger Reisepass
Personalausweis (nicht empfohlen, es kommt
zwischendurch zu Schwierigkeiten)
Kinderreisepass
FührerscheinDeutscher Führerschein
ReisewarnungKeine (Stand 2023)
Besetzte Gebiete: Südossetien u. Abchasien
Grenzgebiete: Syrien u. Irak meiden
LGBQnicht strafbar
dennoch starke Vorurteile / ggfls. Übergriffe
PflichtimpfungenKeine
Empfohlene ImpfungenHepatitis A + B
Tollwut
* recherchiert, als Inhaber eines deutschen Passes, Stand 2024
Mobilität & Transportmittel

Das bekannteste Fortbewegungsmittel in Georgien sind die Minibusse, auch Marshrutkas, genannt. Man könnte sagen, es sind die pulsierenden Adern Georgiens. Sie fahren in die entlegensten Orte. Du findest sie an Busstationen oder wenn du am Straßenrand stehst. Sie sind kostengünstig und definitiv abenteuerlich, da sie über kurvenreiche, schmale Straßen mit schlechtem Asphalt heizen. Bringt Geduld mit. Denn die Marshrutka fahren erst, wenn sie voll besetzt sind.

Auch per Retro-Zug könnt ihr euch in Georgien bewegen, nur eben langsamer. Das ist entspannt und bietet eine schöne Kulisse. Das Bahnnetz selbst ist nicht so gut ausgebaut. Doch von Tiflis nach Batumi gibt es eine Linie. Ihr braucht nur Zeit, Proviant und Toilettenpapier.

Hitchhiking wird in Georgien groß geschrieben. Viele Backpacker nutzen es. In der Regel braucht ihr dafür ein Schild mit dem Ort eurer Wahl (am Besten in englischer und georgischer Sprache) und einen Daumen. Viele Georgier nehmen euch kostenlos mit, aber obacht: Es gibt auch etliche, die Geld wollen. Bei drei Versuchen in Gudauri wollten zwei jeweils Lari sehen. Klärt das auf jeden Fall bevor ihr einsteigt. Insgesamt ist Hitchhiking in Georgien sicher und wird auch von den Einheimischen gern genutzt.

Natürlich gibt es auch viele Taxis in Georgien. Die Fahrer sind meistens Formel-1 Fahrer mit schlechten Autos. Doch idR wissen sie, was sie tun, also anschnallen, Luft anhalten und genießen. Auch Taxis bringen euch überall hin, sind aber definitiv die teuerste Variante, um in Georgien unterwegs zu sein.

Fernbusse (z.B. von Metro-Georgia) fahren überwiegend von Tiflis nach Batumi. Sie sind ebenfalls günstig und komfortabel. Sie brauchen circa sieben Stunden für die Strecke.

Fazit: Traut euch und fahrt mit den Marshrutkas oder probiert euch im Hitchhiking.

TransportmittelKosten (Von Stadt zu Stadt)
Marshrutka15 – 35 GEL (5,14 – 12EUR)
Züge20 – 80 GEL (6,86 – 27,44EUR)
Fernbusseca. 40 GEL (13,72EUR)
Taxis50 – 120 GEL (17,15 – 41,16EUR)
Hitchhikingi.d.R. kostenlos
Unterkünfte

Wir haben verschiedene Varianten ausprobiert, sowohl Hotels, als auch AriBnBs und Hostels.
Allgemein gesagt: Alles ist machbar und bedenkenlos möglich.

In Batumi und in Tiflis hatten wir Hotels im mittlerem Preissegment. Die Zimmer waren sauber und ruhig. Es ist schwierig, hier viel zu erzählen, da in Georgien, wie in jedem anderen Land, auf jeden Fall die Rezensionen gecheckt werden sollten. Wir lesen immer die Rezensionen auf den Plattformen wie z.B. Booking.com, Hostelworld oder AirBnB und definitiv auch die auf Google. So konnten wir schon den ein oder anderen Fake finden.

In Kazbegi aka Stepanzminda haben wir ein schnuckliges AirBnB für 10 Tage gebucht. Wir haben nur 23 EUR die Nacht gezahlt und hatten eine Küche, Schlafzimmer und geräumiges Badezimmer, mit allem was wir benötigten.

Für Tiflis hatten wir zunächst einen Couchsurfing-Host gesucht. Leider hatten wir hier kein Glück. Die meisten hatten keine Zeit oder haben sich nicht gemeldet. Wir vermuten, dass es als Pärchen schwieriger ist, eine Couch zu bekommen.

Hier eine Übersicht (Stand 2024) über Kosten und Apps:

UnterkunftsartApplikationKosten
HotelsBooking.com110 – 210GEL (37 – 72EUR)
WohnungenAirBnB75 – 150GEL (25 – 51EUR)
Guesthouses / PensionenAirBnB u. Booking.com40 – 75GEL (13 – 25EUR)
Hostels (Schlafsaal)Hostelworldi.d.R 25GEL (9EUR)
CouchsurfingCouchsurfingkostenlos

Keine Angst, wer auf Luxus steht, findet auch in Georgien Möglichkeiten.

Wie bezahle ich mein Khachapuri?

Mit dem Bus sind wir von der Türkei aus nach Batumi eingereist. In Batumi haben wir uns einen Bankautomaten gesucht und uns Georgische Lari (GEL) auszahlen lassen. Dieser Weg ist kostengünstiger, als sich EUR oder Dollar geben zu lassen. Die wenigsten Automaten bieten diese Möglichkeit noch. Der Umrechnungskurs liegt bei 1 GEL = 0,35EUR (Stand Frühjahr 2024). Gerade an kleineren Ständen, Läden, Taxis oder Marshrutkas konnten wir in Georgien nur bar bezahlen. Wir empfehlen daher immer etwas Bargeld in der Tasche zu haben. In Restaurants ist teilweise auch Kartenzahlung möglich.

In größeren oder mittleren Städten wie z.B. Kazbegi gibt es wenigstens einen Bankautomaten. Wenn ihr ins Hinterland oder kleine Dörfer fahren wollt, besorgt euch auf jeden Fall vorher genug Bargeld. Die Abholung des Bargelds ist an vielen ATMs kostenlos. Sollten dennoch Gebühren anfallen, werdet ihr vor Ausgabe des Geldes darauf hingewiesen. Die Kosten variieren zwischen 2-5GEL (0,70 – 1.80EUR) pro Abhebung. Wir nutzen die Debitkarte von DKB (Visa) und wurden noch nie enttäuscht.

Auch Wechselstuben findet ihr in jeder größeren Stadt. Wir nutzen diese nur, wenn wir keine andere Möglichkeit haben, z.B. noch zuviel Bargeld aus dem Land zuvor. Ansonsten meiden wir das Wechseln, da die Kurse fast immer schlecht sind. Besser Abholung via ATM.

Hier eine Auflistung über Kreditkartenmöglichkeiten. Wir selbst nutzen DKB (Debit- und Kreditkarte) und die Norwegian Bank. Stand der Liste Anfang 2024):

KreditkarteJahresgebührAuslandsgebührenVorteile
DKB Visa Card (Debit)keine (mit DKB Konto)keineweltweite kostenlose Abhebung (bis Limit), gute Online-Banking App (Mobil)
American Express Gold Card250 USDkeine4x Punkte bei Restaurants, 3x bei Flugbuchungen
Revolut Metal13,99 EUR/Monatkeine1%Cashback, Kostenlos Bargeldabhebung weltweit bis Limit, Reiseversicherung
Bank of Scotland Kreditkartekeinekeine0,5% Cashback, weltweite kostenlose Abhebung (bei Umsatz von 1.000 EUR/Mon.)
Amazon Prime Rewards Visakeine (bei Prime-Mitgliedschaft)keine5% Cashback auf Amazon, 2% bei Restaurants und Tankstellen
Bank NorwegianKeinekeine für Zhlg in Fremdwährung1%Cashback auf alle Einkäufe, keine Gebühren für Bargeldabhebung weltweit, Bonuspunkte möglich (z.B. Norwegian Air)
Mobiles Internet / Prepaidcard

Bis dato hatten wir die Notwendigkeit einer Prepaidcard nicht in Erwägung gezogen. In Georgien haben wir uns entschieden eine Karte zu gönnen und via Hotspot zu teilen, wenn notwendig.

In Batumi, unserem Ankunftsort, haben wir uns durchgefragt und sind in der Innenstadt fündig geworden. Die erste Verkäuferin hatte wohl keine Lust auf uns. Im nächsten Geschäft ging es dafür um so schneller. Wir erklärten was wir brauchen, übergaben Christians Handy und fünf Minuten später waren wir mobil. So einfach.

Zur Frage: eSim oder Prepaid-SIM-Karte, haben wir uns vorab dafür entschieden, unsere deutsche Karte in eine E-Sim zu wandeln, um auf der Reise mit Prepaid-Karten zu arbeiten. Der Grund: Wir waren nicht sicher, ob es überall auf der Welt E-SIM Möglichkeiten gibt. Unsere Erfahrung nach 10 Monaten: Es gibt überall auch eSIM Lösungen.

Die wichtigsten Anbieter in Georgien sind MagtiCom, GeoCell, Beeline Georgia.

Für die SIM-Karte, für einen Monat und 15GB mobile Daten haben wir insgesamt 9EUR bezahlt. Es gibt auch die Möglichkeit nur 14 Tage zu buchen. Kauft auf keinen Fall eine Karte am Flughafen. Die sind definitiv überteuert.

In Georgien gibt es in den größeren Städte wie Batumi, Tiflis, Kazbegi und Kutaisi auch öffentliche WLAN-Netze (Cafés, Restaurants oder Hotels). Wenn ihr euch die Offlinekarte bei einem Kartenanbieter runterladet, kommt ihr auch ohne SIM-Card bestens aus.

Hier für Euch noch ein Übersicht der Prepaid-SIM-Karten und eSIMs in Georgien. Hinweis, einige Daten wurden von ChatGPT bereitgestellt (Stand Oktober 2024):

OptionTypKostenDatenvolumenVerfügbarkeitempohleneKaufoption
Magticom Prepaid-SIM5-10GEL (1,50-3EUR)10-15GB (5-6EURsehr gute NetzabdeckungSupermärkte, Mobilfunkgeschäfte
GeoCellPrepaid-SIM5-10GEL (1,50-3EUR)10-15GB (5-6EURgute NetzabdeckungSupermärkte, Mobilfunkgeschäfte
Beeline Prepaid-SIM5-10GEL (1,50-3EUR)10-15GB (5-6EURgute NetzabdeckungSupermärkte, Mobilfunkgeschäfte
AiraloeSIM9-18 EURbis 20GBglobale Nutzungonline
NomadeSIM9-18 EURbis 20GBglobal Nutzungonline
WLAN Hotspotsöffentliches WLANkostenlosunbegrenzt/begrenztStädteCafés, Restaurant, Hotels
FFK = Fauna, Flora und Klima

Batumi liegt direkt am schwarzen Meer und Kazbegi im großen Kaukasus. Georgien bietet aufgrund seiner geografischen Vielfalt eine reiche Tierwelt. So leben noch immer kaukasische Braunbären, Luchse und Wölfe in den Bergen. In den höchsten Regionen streifen Leoparden umher. Auch die Vogelwelt bietet von Möwen bis Geier und etliche Adler eine enorme Vielfalt. Beim Wandern durch die Felder solltet ihr die Augen auch auf den Boden richten, um Schlangen, Eidechsen und Frösche zu entdecken.

Ebenso vielfältig ist die Flora Georgiens. Prächtige Eichenwälder und riesenhafte Kastanien und Buchen könnt ihr beim Wandern bestaunen. In der Küstenregion wachsen subtropische Pflanzen. Teebüsche, Zitrusbäume und Palmen.

So vielfältig die Landschaft Georgiens ist, so abwechslungsreich ist auch das Klima. Wir waren im Februar/März in Georgien und fanden es super schön. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter. Sonne und ca. 20Grad im Schnitt, in der Küstenregion und im Inland. Anders im Kaukasus/ Kazbegi. Hier herrscht Gebirgsklima und wir konnten unsere dicken Handschuhe und Mützen wieder rauskramen. Da es noch nicht warm genug war, blieben die Berggipfel für uns unerreichbar. Wer also im Kaukasus wandern möchte, sollte eher im Sommer nach Georgien kommen. Ihr hab daher je nach Monat subtropisches Klima in Küstennähe und trockenes kontinental Klima im Landesinneren.

Sehenswürdigkeiten

Batumi:

  • Das schwarze Meer samt Strand
  • Der Boulevard an der Strandpromenade inkl. der Statue „Ali und Nino“
  • Der Botanische Garten
  • Wanderung zum höchsten Punkt / oder das Cable Car

Kutaisi:

  • Motsameta-Kloster
  • Gelati-Kloster
  • Prometheus-Höhle (etwas entfernt, es gibt aber Marshrutka, die Euch hinbringen)
  • Sataplia Nature Reserve

Tiflis:

  • Old Tbilisi, die Altstadt
  • Der Freiheitsplatz
  • Narikala Festung inklusive botanischer Garten
  • Sulfurbäder (Abanotubani) die bekannten Schwefelbäder

Kazbegi (Stepantsminda):

  • Gergeti Dreifaltigkeitskirche inkl. dem Blick auf Mount Kazbeg
  • Dombay Waterfall
  • Naturpool als kurze Wanderung zu den Steingesichtern
  • Wandern, wandern, wandern,
  • Tagesausflug nach Gudauri (vor allem im Winter/Frühjahr)
Fun-Facts
  1. Die Tanzverrückten Georgier. Sie tanzen gern und daher kommt es bei jeder Feier zu einem Tanz-Wettbewerb. Und wer nicht tanzt gilt als unhöflich.
  2. Einzigartiges Alphabet. Das georgische Alphabet besteht aus 33 Buchstaben. Dazu gibt es drei georgische Schriftsysteme.
  3. Wiege des Weins. Ja richtig gehört. Georgien ist eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt. Bereits vor 8.000 Jahren wurde hier Wein angebaut. Das älteste und bekanntest Weinbaugebiet ist das „Kolchis“.

Rezepte unserer Lieblingsspeisen

Kachapuri Imereti

Für 6 Personen / 115 Min. Zubereitung / 428 kcal (Quelle: https://www.foodtempel.de/knuspriger-khachapuri-aus-dem-backofen-im-imereti-stil/ )
Zutaten:
– 1/2 TL Trockenhefe
– 150 ml Milch
– 1 TL Zucker
– 250 g Mehl
– 1 Prise Salz
– 1 EL Pflanzenöl
– 300g Käse (Wenn kein Imereti zur Hand ist, dann junger leicht gesalzener Käse)
– 2 EL Butter

Zubereitung:
Hefe mit Hälfte der Milch, dem Zucker und 1 Esslöffel Mehl in einer Schüssel verrühren.

Den Vorteig mit Frischhaltefolie abdecken und 10 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.

Das Mehl mit dem Salz vermischen, den Vorteig und restliche warme Milch hinzufügen.

Einen weichen Teig kneten.

Pflanzenöl hinzufügen und erneut gut durchkneten.

Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort 60-90 Minuten ruhen lassen.

Käse grob reiben und mit Hälfte der Butter vermischen.

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Den Teig zu einem 4-5 mm dicken Fladen ausrollen.

Käsefüllung in die Mitte des Fladens geben, die Ränder zusammenkneifen und zusammendrücken.

Teig vorsichtig mit den Händen auseinander ziehen, um eine runde Khachapuri mit einer Dicke von 3 bis 4 mm zu formen.

Danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Khachapuri 15-20 Minuten goldgelb backen, dann mit der restlichen Butter bestreichen.

Khachapuri aus dem Backofen warm servieren.

Pkhali (Walnuss-Kräuter-Gemüse-Paste)

Pkahli gibt es in verschiedenen Variationen. Die beliebtesten sind Spinat und Rote Beete
Rezept für 2-4 Personen (Quelle: https://geoweinhaus.de/Pkhali-Rezept-Georgien)
Zutaten:
– 600g Spinat oder 500g rote Beete
– 100g Walnüsse oder Mix aus Mandeln, Haselnüsse, Macadamia
– 1 Knoblauchzehe (zerdrückt)
– 15 g Koriander
– 15 g Petersilie
– 10 g Estragon
– 2-3 EL Essig (Apfel- oder Kräuteressig)
– 1/2 TL Paprika
– 1/2 TL Schabzigerklee
– Salz/Pfeffer

Zubereitung:
für die Version mit Spinat: Spinat putzen, blanchieren, gut ausdrücken (ein bisschen von der Flüssigkeit auffangen) und sehr sehr fein hacken
für die Version mit roter Beete: Rote Beete kochen (oder im Ofen backen, macht sich im Rezept wahrscheinlich noch besser, da aromatischer), schälen, auf der feinen Reibe reiben und etwas ausdrücken (ein bisschen von der Flüssigkeit auffangen).
Kräuter so fein wie möglich hacken. Nüsse im Mixer pürieren oder hacken und im Mörser/mit einem breiten Messer zerdrücken. Alle Zutaten zu einer pastösen Masse vermischen, wenn sie zu trocken ist, noch etwas von der Gemüseflüssigkeit zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, hübsch anrichten und servieren.

Dazu Gemüsesticks und frisches Brot.

Khinkali (Chinkali)

Zum Glück gibt es auch vegetarische Varianten. Für Euch die Variante mit Pilzen. (Quelle: http://fraeuleinchen.de/khinkali-vegetarisch-gefuellte-georgische-teigtaschen/)

Ca. 8 Stück / 85 Min. insgesamt
Zutaten für den Teig:
– 400g Weizenmehl
– 200ml Wasser
– 1 Prise Salz
Zutaten für die Füllung:
– 1 Schalotte
– 1-2 Knoblauchzehen
– 150g Portobellopilz (Riesenchampiong)
– 250g Champignons
– 2 Kartoffeln
– 1/2 Bund frischer Koriander
– 1/2 Bund frische Petersilie
– Salz, Pfeffer
– 1TL gemahlener Kümmel
– 1TL gemahlener Koriander
– Bratöl

Zubereitung:
Zuerst den Teig zubereiten. Dazu alle Zutaten in einer Schüssel mischen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Er sollte weder klebrig, noch zu fest / trocken sein. Dann den Teig für 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Füllung zubereiten. 

Knoblauch und Schalotte schälen und fein hacken. Alle Pilze putzen und fein würfeln. Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken. Kartoffeln schälen und fein würfeln. 

Kartoffelwürfel in einem Topf mit gesalzenem Wasser garen. Anschließend gut abgießen. 

In einer Pfanne etwas Bratöl erhitzen. Darin Schalotten und Knoblauch glasig bei mittlerer bis niedriger Temperatur anbraten. Dann die Pilze hinzufügen. Drauf achten, dass sie wirklich anbraten und nicht zu viel Wasser austritt. Gehackte Kräuter, Kartoffelwürfel und Gewürze hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Teig ca. 3-5 mm dick auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit einem ca. 10 cm Durchmesser runden Ausstecher Kreise ausstechen. 

Pro Khinkali ca. 1 gehäuften TL Füllung in die Mitte geben. Dann zusammenfalten und den Teig dabei nach oben ziehen, dann gut zusammendrehen damit der Knubbel entsteht. Darauf achten, dass der Teig nicht zu dünn ist und keine Löcher hat, sonst geht die Füllung beim Kochen im Topf verloren. Die Khinkali können nun eingefroren oder zubereitet werden. 

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Khinkali mit dem Knubbel nach unten in den Topf geben. Dabei nicht zu viele auf einmal kochen, sondern portionsweise verfahren. Für ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, sobald sie an die Oberfläche kommen, sind sie gar. Aus dem Topf heben, abtropfen lassen und auf einen Teller geben. 

Mit Salz, Pfeffer und nach belieben mit Chiliflocken würzen. Die saure Sahne dazu reichen und heiß genießen.

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