Reisewoche #30

veröffentlicht von

am

29.07. – 04.08.2024

„Ich atme, weil ich weiß, dass morgen die Sonne wieder aufgeht und ich nicht weiß, was die Flut mir bringt.“

von Chuck Noland (Tom Hanks)

Nach unserem entspannten Sonntag ist heute Zeit für etwas Action. Bis auf die Traumstrände haben wir in der Region um das Taucherdorf Amed noch nicht viel gesehen. Das ändern wir heute. Motiviert starten wir nach dem Frühstück mit der Suche nach einem Rollerverleih. Es gestaltet sich einfacher als gedacht. Keine 200m gehen wir zu Fuß bis wir auf einen kleinen Familienbetrieb treffen, der uns ein tolles Angebot macht. Für etwa acht Euro sind wir bis morgen Abend stolze Besitzer einer großen Yamaha. Wir werden freundlich verabschiedet und starten unsere Tour Richtung Lempuyang Temple.

Eine spontane Idee die uns beim Frühstück kam, auf einer Karte mit den besten Tauchspots war dieser Tempel eingezeichnet. Absolut uninformiert sind wir jetzt auf einem atemberaubenden Weg, der sich durch Reisplantagen schlängelt. Am Horizont blitzt immer wieder die Balisee auf. Bilder die im Kopf bleiben. 😍 Langgezogene Kurven und größtenteils perfekter Straßenbelag lassen den Powerscooter immer wieder am Asphalt kratzen. Nach etwa 30 Minuten möchte Google das wir dem Straßenverlauf folgen. Der aufgeregt winkende Straßenposten möchte das allerdings nicht. Die Straße sei für uns hier zu Ende und wir möchten bitte der Abzweigung zur linken folgen. Skeptisch folgen wir der Anweisung und landen auf einem riesigen Parkplatz. Reisebus an Reisebus drängen sich hier. Wir sind etwas verwundert und entscheiden uns erst einmal die Suchmaschine zu fragen, wo wir hier gelandet sind.
Es stellt sich heraus, dass der Tempel ein Touristen-Hotspot ist. Das typische Himmelstor des balinesischen Tempels liegt in perfekter Ausrichtung auf den Vulkan Agung. Wer den Eintritt für den Tempel zahlt erhält eine Aufrufnummer und darf sich dann bis zu drei Stunden in die Warteschlange stellen, um ein Foto von sich im Himmelstor zu machen. Wir sehen uns da jetzt eher nicht in der Schlange schmoren und entscheiden weiter zu ziehen.

Da wir es bisher nicht auf den Agung geschafft haben, wollen wir heute zumindest so weit wie möglich auf den Berg fahren. Als Ziel haben wir uns einen vielversprechenden Ort rausgesucht. Das Taman Edelweis Bali. 40 Kilometer trennen uns von der anderen Seite des Agungs. Klingt nicht weit, die Strecke zieht sich allerdings über 1 1/2 Stunden. Dazu beginnt es zwischendurch zu regnen. Wir kommen gegen 15 Uhr am Ziel an. Die Wolken hängen leider immer noch am Berg, so dass wir leider keine besonders gute Aussicht haben. Wir sind gespannt auf den Park des Taman Edelweis. Wir zahlen etwa drei Euro Eintritt pro Person und sind dann mäßig enttäuscht. Die Anlage war bestimmt mal schön. Heute ist sie runtergewirtschaftet und wirkt verwahrlost. Einige Beete sind noch schön gestaltet, es wachsen riesige Buntblätter und irgend ein weißblättriges Kraut. Der Kontrast ist ganz nett anzusehen. Jana tobt sich noch auf einer wackeligen Schaukel aus, bevor wir einmal durch die Anlage schlendern. Zwischendurch kommt die Sonne raus und kitzelt uns im Gesicht. Wir erinnern uns auf den letzten Metern hier hoch an einem interessanten Tempel vorbeigekommen zu sein. Da war nicht viel los, lass uns dahin aufbrechen.

Gesagt, getan. Noch eben für den Parkplatz bezahlen, dann rollen wir auch schon weiter. Bis auf zwei bastelnde Kinder haben wir den Tempel komplett für uns alleine. Der Tempel ist anders als die die wir bisher auf Bali gesehen haben. Besonders interessant sind die Dächer. Hoch, spitz und mit mehreren Strohdächern ausgestattet. Da wir hier niemanden beim Beten stören betreten wir das Tempelinnere und schauen uns in Ruhe um. Beim Verlassen des Geländes entdecken wir auf der anderen Seite eines Tals eine ganze Tempelstadt. 23 Tempel zählt die heilige Stätte des Muttertempels Pura Besakih. Von Ayah haben wir bereits einiges von dem Ort gehört, jetzt stehen wir zufällig davor. Leider ist es schon zu spät, um die Anlage zu besichtigen, außerdem müsste man auch einen Guide buchen. Wir freuen uns trotzdem einen Blick geworfen zu haben.

Für uns ist es Zeit den Heimweg anzutreten. Wir fahren am Hotel vorbei und landen im Joli Best View Cafe. Das Restaurant hält was der Name verspricht. Bei einem leckerem Abendessen genießen wir den Sonnenuntergang und den Blick in die Bucht des Pantai Jemeluk. Dabei schmieden wir den Plan für morgen. Wir wollen vor allen Anderen am Tauch- und Schnorchelspot des Wracks der US Liberty sein.

Ohne Frühstück starten wir in den Dienstag. 20 Minuten später parken wir den Scooter auf einem leeren Parkplatz und gehen die restlichen 200m zu Fuß den Strand entlang zu der Stelle, wo wir das Wrack vermuten. 1942 hatte es das US Transportschiff nach einem Torpedoangriff nicht mehr in einen Hafen geschafft und wurde hier am Strand versenkt. Heute ist das 120m lange Wrack ein Hotspot für Taucher.

Wir treffen auf drei weitere Frühaufsteher, die uns bestätigen, dass wir hier richtig sind. Wir bereiten uns vor und werfen einen Blick auf die Brandung. Heftig. Eine Welle nach der nächsten bricht am Strand und wirbelt abgestorbene Korallen, Steine und Strand auf. Wir wollen es trotzdem probieren. Bereits das ins Wasser kommen gestaltet sich als herausfordernd. Wir können uns kaum auf den Beinen halten und beginnen als bald wie möglich mit Schwimmbewegungen. Wir kommen langsam voran, immer wieder brechen Wellen über uns ein. Zuviel für Christian. Bei der nächsten Möglichkeit macht er kehrt und hat bald wieder sicheren Boden unter den Füßen. Auch Jana kommt zurück, um sicher zu gehen, dass es dem Wasserfrischling gut geht. Soeben hat Christian seine nächste Grenze kennengelernt und Jana schwimmt noch eine Zeit lang alleine weiter. Wenn man es erst einmal hinter die Brandung geschafft hat, ist das Wasser relativ ruhig.

Das Wrack findet Jana aber leider nicht. Später finden wir heraus, dass das gesunkene Schiff knapp 30m vom Strand entfernt liegt, in einer Tiefe von 5-10m. Ganz knapp davor hatte Jana die Suche beendet. Hier hätte eine geführte Tour doch vielleicht Sinn ergeben. Allerdings erzählt uns ein Tourguide, dass sich hier später etwa 200 Wasserbegeisterte tummeln. Wir haben Hunger und brechen leicht enttäuscht zum Frühstück ins Hotel auf. Beim Frühstück verabreden wir uns mit dem Fahrer des Hotels, dass er uns morgen zum Hafen Padang Bai bringt. Um 06:00 Uhr soll es losgehen. Jetzt aber erst einmal kurz aufs Zimmer die Mittagshitze abwarten. Am Nachmittag geht es dann zur Pantai Jemeluk Bucht. Hier soll es unter Wasser einen Tempel geben, vielleicht haben wir ja jetzt etwas mehr Glück 😅

Und tatsächlich, nicht nur dass die Sonne hinter einer dicken Wolkendecke verschwindet, die Bucht ist ziemlich leer und das Wasser ist absolut klar und ruhig. Wir entdecken den im Wasser platzierten Tempel und schnorcheln eine ganze Weile vor uns hin. Es gibt unzählige Fischschwärme und -arten, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Sehr beeindruckend. Nach und nach kommen mehr und mehr Menschen dazu. Nicht wenige verhalten sich rücksichtslos und egoistisch. Einige stehen zum Richten des Schnorchels auf den Korallen, andere kollidieren mit einem ohne sich zu entschuldigen. Wir müssen regelmäßig den Kopf schütteln. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Meeresschildkröten einen feinen Biofilm auf ihrem Panzer tragen der bei Berührung mit menschlichen fettigen Grabschern zerstört wird und Angriffsfläche für Keime, Krankheiten und andere Schädlingen bietet? Nein? Da machen sich vermutlich auch viele andere Touristen keine Gedanken zu. 😒

Nach einer Stunde haben wir genug gesehen und die fehlende Sonne sorgt tatsächlich dafür, dass es etwas kalt wird im Wasser 🥶 Wir chillen noch einen Moment in der leichten Brandung und machen uns dann zurück ins Hotel. Kurz frisch machen, dann den Roller abgeben und Abendessen im Warung Enak, das leckerste Essen in ganz Amed 🤤 Im Anschluss packen wir unsere Rucksäcke so gut es geht vor, sagen der Riesenspinne im Bad gute Nacht und gehen früh ins Bett.

Um 05:30 Uhr klingelt der Wecker, es ist noch dunkel draußen, trotzdem werden wir schnell wach. Die Rucksäcke sind eben so gepackt, da kommt bereits ein freundlicher Mitarbeiter vom Hotel und hilft uns dabei alles im wartenden Taxi zu verstauen. Das hat schon einmal sehr gut geklappt. Wir benötigen etwa 90 Minuten für die 43 Kilometer zum Hafen. Als die Sonne aufgeht kommen wir an Reisfeldern vorbei, aufsteigender Nebel sorgt für einen tollen Anblick für den wir sogar kurz anhalten. Mehr als rechtzeitig kommen wir am Ticketoffice von Ekajaya Fast Ferry an. Unser Voucher wird in ein Ticket umgewandelt, dann bekommen wir wieder einmal einen Sticker mit unserem Ziel aufs Shirt gedrückt. Das kommt uns bekannt vor 😄 Man teilt uns noch mit, dass wir gegen 08:30 Uhr zur Fähre gebracht werden. Gut, also locker Zeit für einen Kaffee. Kaum hat Christian das Heißgetränk in der Hand, meint ein Mitarbeiter, dass unsere Fähre bereits da sei und wir doch schon einmal zum Hafen laufen sollen. Merkwürdig, aber okay.

Vom Büro zum Hafen läuft man etwa 5 Minuten, mit unseren Rucksäcken kein Problem. Die Trolleytouristen haben allerdings Schwierigkeiten ihre Rollen auf dem holprigen Weg nicht zu verlieren. An der Fähre angekommen teilt man uns mit, was wir schon vermutet haben. Es ist die falsche Fähre, unsere wird etwa gegen 08:45 zum Boarding bereits stehen 🫣 Also entspannt Zeit für ein Frühstück in einem naheliegenden Warung. Einen Bananenpancake später steigen wir in eine recht moderne Hochgeschwindigkeitsfähre. Alles wirkt recht gut organisiert und kurze Zeit später stechen wir in die See. Unser Ziel: Gili Trawangan. Als wir die Insel erblicken amüsieren wir uns, die ist soooo klein 🤣

Am Hafen müssen wir uns dann noch einmal gedulden, wir sind mehr oder weniger als erstes eingestiegen, also werden unsere Rucksäcke quasi als letztes ausgeladen. Der Anleger ist rappelvoll und es dauert eine ganze Weile bis wir mit den Menschenmengen den Pier verlassen haben. Bereits erwähnt? Auf den Gili’s sind motorisierte Fahrzeuge verboten. Keine Autos, keine Busse, keine Roller (eigentlich, der ein oder andere Elektroscooter hat es doch geschafft). Zur Fortbewegung gibt es mehr Fahrräder als Einwohner. Gepäck, Kühlschränke und besonders faule Touristen werden per Pferdekutsche transportiert. Für uns geht es erst einmal in ein Café. Das Frühstück war spärlich und bevor wir den Weg in den Norden der Insel zu Fuß bestreiten wollen wir uns stärken. Das Coffee & Thyme hat leckere Drinks und schmackhafte vegetarische Sandwiches. Satt und zufrieden sind wir bereit die zwei Kilometer an der Küste von Trawangan zum Hotel zu laufen. An der Strandpromenade reiht sich ein Restaurant an das nächste. Bars und Liegen laden zum verweilen ein. Jede Bar wirbt damit den besten „Turtle Point“ zu haben. Außerdem fällt uns auf, dass mit jedem Schritt in den Norden weniger Touristen in den Restaurants sitzen.
Nach dem Erdbeben 2018 und der anschließenden Corona-Krise haben die Inseln Schwierigkeiten den Tourismus wieder anzukurbeln.

Wir latschen etwa eine halbe Stunde und erreichen erleichtert das Lutwala Resort. Wir sind zwar etwas früh für den Check-In, aber unser Zimmer, der Clownfish, ist bereits bezugsbereit. Wir werden von einer Ziege, zwei Papageien und zwei Luwaks begrüßt. Das Zimmer ist kompakt und etwas heruntergekommen, hat aber alles was wir benötigen. Ein kleiner Kühlschrank, ein bequemes Bett und Badezimmer. Perfekt. Wir sortieren uns und holen dann etwas Schlaf nach😄

Die Hotels in erster Reihe haben hier in der Regel ihren eigenen Strandabschnitt, an dem legen wir uns kurz ab. Das Wasser ist unglaublich klar, türkis- bis dunkelblau und, aufgrund von Ebbe, ganz schön weit weg. Wir wechseln in den Salzwasserpool des Hotels. Vormittags finden in dem drei Meter tiefen Pool Tauchübungen statt. Jetzt haben wir ihn komplett für uns. Und neidische Blicke von den vorbeifahrenden Fahrradfahrern inklusive 😏 Wir toben uns ordentlich aus, üben uns im Tauchen und schwimmen eine Bahn nach der Anderen. Erst als wir, ihr ahnt es, Hunger bekommen beschließen wir uns nach etwas essbaren umzusehen. Unser Hotel hat einige Empfehlungen ausgesprochen. Besonders ansprechend; die Pizzeria Regina. Die liegt leider in der Nähe des Hafens. Also laufen wir. Zwei Kilometer in die belebte Gegend im Süden der Insel. Der Weg lohnt sich. Nicht nur, dass die Promenade am Abend schön beleuchtet ist und zum Verweilen lockt, auch die Pizza aus dem Steinofen schmeckt unglaublich gut. 10EUR zahlen wir für zwei riesige Pizzen und zwei Getränke. Satt und zufrieden geht es in der Dunkelheit zurück in die Unterkunft. Das ein oder andere mal werden wir nach unserem Wohlbefinden gefragt und ob wir nicht noch in die Strandbar kommen wollen. Wollen wir heute nicht mehr. Uns ruft das Bettchen zur Nachtruhe.

Das Frühstück ist einfach, Rührei, Müsli, Pfannkuchen, Kaffee/Tee und eine Menge Obst. Alles was wir brauchen. Danach lassen wir uns eine ganze Weile Zeit. Durchhängen. Wir vertrödeln die Zeit, warten die Mittagshitze ab und brechen dann auf, um eine Café aufzusuchen. Wir laufen Richtung Westen los. Die Seite der Insel haben wir noch nicht gesehen und es soll hier die schönsten Strände zum Schnorcheln geben. Wir laufen eine ganze Weile bis wir ein Café finden das uns zusagt. Wir lassen uns Kürbiswedges und einen Lemoncheesecake servieren. Die Hotels an denen wir bisher vorbeigekommen sind laden zum Feiern ein. Laute Musik, Werbung für Schaumpartys und große Pools mit angebundener Bar. Schon ganz nice. Beim Blick auf die Karte stellen wir fest, dass wir bereits ein Drittel der Insel umrundet haben. Den Rest schaffen wir doch auch, oder? 😋

So schlendern wir weiter bis wir wieder im Süden der Insel auf bekannte Orte stoßen. Es ist ein bisschen zu früh um bereits Abendessen zu gehen, aber erst nach Hause und dann noch einmal los? Neeeee. Wir lassen uns in einer der unzähligen Strandbars nieder und entspannen uns mit bestem Blick auf Gili Meno auf einer bequemen Liegen. So lässt es sich aushalten. Von irgendwo her kommt Musik, die Wellen brechen beruhigend am Strand und hier und da können wir Menschen beim Schnorcheln beobachten. Wieder ist nicht besonders viel los. Zur Dämmerung begeben wir uns ins Bliss Casa. Ein vegetarisches Restaurant mit gutem, abwechslungsreichem Essen. Die Falafel und Bufalowings waren unglaublich lecker. Danach geht es gemütlich zurück zum Ausgangspunkt. Insel umrundet. Auch ohne Fahrrad ist das nicht besonders anstrengend. Knapp sieben Kilometer ist der Rundweg lang. Größtenteils gepflastert, teilweise direkt über Strandabschnitte. Wirklich schön und sehr zu empfehlen.

Freitagmorgen. Wir haben uns extra den Tidenkalender angeguckt und den Wecker entsprechend gestellt. Noch vor dem Frühstück sind wir am Wasser. Ein kleines Dejavu, die Flut steht hoch und die Wellen brechen etwa so, wie vor kurzem in Amed. Auch wenn wir liebend gerne die Unterwasserwelt vor Trawangan erkunden würden, entscheiden wir uns vorerst für den Pool. Wir ziehen einige Bahnen, duschen und gehen dann zum Frühstück. Vielleicht beruhigt sich das Meer ja noch etwas und wir können es später noch einmal probieren. Mit dieser Überlegung setzen wir uns erst einmal an unsere Projekte. Wir arbeiten vor uns hin und vergessen dabei völlig die Zeit. Als wir aus unserer Trance wieder zu uns kommen ist sozusagen Ebbe. Also verschieben wir das schnorcheln auf morgen und kümmern uns jetzt erst mal um Abendessen. Nicht weit von unserem Hotel hat Hong’s Kitchen tolle Sitzgelegenheiten direkt am Wasser. Die Küche reicht von westlichem über indonesischem bis zu koreanischem Essen. Während wir unsere Mahlzeit genießen stellen wir fest den perfekten Ort für den Sonnenuntergang gefunden zu haben. Wir wechseln vom Tisch in die Liegen des Restaurants, genehmigen uns alkoholfreie Cocktails und genießen das Schauspiel. Am Horizont können wir die den Agung auf Bali erkennen, direkt daneben trifft die Sonne auf die Balisee und versinkt tieforange. So geht der Freitag recht ereignislos aber produktiv zu Ende. Wir sind damit sehr zufrieden.

Es ist bereits Samstag und wir waren noch nicht einmal schnorcheln auf den Gili’s. Das soll sich heute ändern. Das Meer ist deutlich ruhiger als gestern auch wenn sich hier und da einzelne Wellen auftürmen. Wir stürzen uns trotzdem ins kühle Nass. Und wir schaffen es hinter die Wellen ins ruhigere Wasser. Um dann auf eine andere Herausforderung zu treffen. Strömung. Das kennen wir noch von Koh Lipe. Die Sicht ist wirklich gut, das Wasser kristallklar. Nach einigen Minuten steigt Christian dann aber doch aus und zieht sich an den Strand zurück. Jana kämpft sich weiter tapfer durch die Strömung und wird mit der Sichtung von zwei Meeresschildkröten belohnt. Ein wahnsinnig schöner und überwältigender Anblick. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug.

Im Anschluss, soll es gemütlich werden. Wir schlendern die Promenade Richtung Osten entlang und landen in einer netten Strandbar. Kühle Drinks, eine kleine Portion gebratener Reis und ein toller Ausblick. Wir lassen die Seele baumeln und entspannen. Außerdem kümmern wir uns um unsere Weiterreise. Wir haben hin und her überlegt und uns entschieden einige Tage auf Lombok zu verbringen bevor wir über Bali weiterreisen. Eine Unterkunft zu finden ist aktuell gar nicht so leicht bzw. günstig. Es ist Ferienzeit in Europa, das merken wir hier definitiv beim spontanen Buchen. Bevor wir uns heute Abend noch einmal eine Pizza bei Regina gönnen, erfrischen wir uns noch einmal im Hotel. Einige Kilometer und zwei Pizzen später ist es Zeit für einen Film. Die Entscheidung fällt auf den Klassiker Forest Gump. So klingt der Abend äußerst entspannt aus.

Sonntag = Arbeitstag. Ihr kennt das vielleicht schon. Ganz entspannt, mit dem ein oder anderen Kaffee, lassen wir die Woche Revue passieren und schreiben sie nieder. 30 Wochen. Sozusagen eine Jubiläumsausgabe. Jana springt noch einmal in die Fluten und bringt euch diese coolen Bilder mit:

Abendessen – Feierabend. Wir freuen uns, dass ihr immer noch fleißig mitlest. Liebe Grüße in die Heimat 🙂

Stroll on
Christian & Jana


2 Antworten zu „Reisewoche #30”.

  1. Avatar von Chaos-Queen
    Chaos-Queen

    Klar lese ich immer noch fleißig mit… 😃

    so kann ich Euch trotz der Ferne ein bisschen nah sein und Euch bei Euren Erlebnissen begleiten… 🤗😘

    Gefällt 1 Person

    1. Avatar von cjstrollaway

      😍

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