Reisewoche #45

veröffentlicht von

am

11.11- 17.11.2024

„ 猿も木から落ちる (saru mo ki kara ochiru)“
Übersetzung: Sogar Affen fallen von Bäumen. (Auch Profis sind nicht unfehlbar)

Japanische Weisheit

Der letzte Tag in Sa Pa und wir kommen nicht so richtig hoch. Wir fühlen uns ausgelaugt. Doch wenn wir heute im Zimmer bleiben, waren wir nicht einmal wandern in den Bergen von Sa Pa. Eine Schande, oder? Wir entscheiden uns nicht auf unseren Körper zu hören und wandern los. Das Wetter ist bewölkt und drückend. Der Weg uneben. Wir wandern und die Laune bei Jana wird immer schlechter. Alles ist anstrengend und nervt. Normalerweise schätzen wir herausfordernde Wege. Doch heute? Jeder Sprung ist anstrengender als sonst und jede Überlegung, wo der Weg weitergehen könnte, mühselig. Auch Christian kommt heute nicht so richtig in Fahrt. Wir nerven uns gegenseitig und diskutieren über Nichtigkeiten. Wir hätten auf unser Bauchgefühl hören sollen. Doch wie entscheidet man das, wenn man weiß, dass man vielleicht nicht mehr hierher kommt. Ein Profi-Fehler. Herzlichen Glückwunsch, wir sind Affen!🐒 Wir haben uns vom „wir-könnten-was-verpassen“-Gefühl lenken lassen. Nun gut. Das gehört wohl dazu. 

Wir gehen nach der dreistündigen Wanderung erst ins Café und dann zurück ins Zimmer. Wir schlafen ganze zwei Stunden, bevor wir uns zum Abendessen wieder raus schleichen und ein großartiges vegetarisches Mahl zu uns nehmen. Morgen geht es zurück nach Hanoi. Von dort geht unser Flieger nach Japan. Wir freuen uns schon auf Japan und den damit verbundenen Tapetenwechsel. Wie ihr wisst, hängen wir aktuell ein wenig durch.

Nach einem letzten Frühstück in Sapa, 50 Höhenmeter und 450m Fußweg, sind wir am Abfahrtort unseres Schlafbusses nach Hanoi. Warum ein Schlafbus für 6 Stunden Fahrt tagsüber? Es gibt nichts anderes. Wir freuen uns irgendwie Vietnam zu verlassen und darauf im Januar wieder hier zu sein werden. Die Fahrt ist wie immer angenehm. Diesmal hat unser Bett sogar eine Massagefunktion und Filme zum Anschauen.

Über Instagram folgen wir anderen Langzeitreisenden. Zum Beispiel: Carina und Stefan aus Oberbayern. Sie sind zufällig auch in Hanoi und wir verabreden uns für heute zum Abendessen. Wenn der Bus pünktlich ankommt, schaffen wir es vielleicht noch uns vorher frisch zu machen. Gegen 17 Uhr landen wir in der Nähe unserer Unterkunft. Perfekt. Wir wohnen wieder in der Oldtown. Wir lieben es hier. Und Überraschung, es Weihnachtet sehr. OMG und wie krass bitte? Es gibt eine komplette Straße mit Weihnachtsartikeln. Wir sind uns sicher, dass auch die ISS diese Straße sehen kann, so beleuchtet ist sie. Das Mekka für X-Mas-Verrückte. Auch bei den Süßigkeiten lassen sie sich viel einfallen. Kennt ihr Raffesilo aka Raffaelo? 🤣

Kurz frisch machen und ab zum Essen. Die beiden essen auch gern vegetarisch und so treffen wir uns in einem unserer Lieblingsrestaurants hier. Im V-Cuisine. Ganze fünf Stunden sitzen wir hier und tauschen uns über unsere Erfahrungen aus. Über gute und schlechte Seiten einer Langzeitreise und über Hobbys sowie die Frage: „Was kommt danach.“ Die beiden sind seit dreizehn Monaten unterwegs und aktuell im Pausemodus. Sie haben sich für einige Tage in einem Wohnviertel in Hanoi verschanzt. Wir fühlen es. Der Austausch tut nicht nur gut, wir verstehen uns auch super. Kurz vor Mitternacht verabschieden wir uns und fallen erschöpft ins Bett.

Am nächsten Tag geht es Christian nicht gut. Er hat Kopfschmerzen und fühlt sich unwohl. Warum? Kein Plan. Die Vermutung liegt nahe, dass es der starke Temperaturunterschied ist. In Sa Pa und Ha Giang sind es 16-20 Grad, hier in Hanoi wieder 32. Nach Adam Riese circa 14 Grad Differenz. Er bleibt im Bett. Jana zieht los, um sich noch ein T-Shirt zu kaufen. Das tägliche Tragen einiger Shirts fordert so langsam seinen Tribut.

Es ist Donnerstag, 5Uhr morgens. Pünktlich und ausgeruht fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen Hanoi. Japan wir kommen. Beim Check-In erinnern wir uns an unseren Besuch vor ein paar Wochen. Wochen? Man ist das lang her. Pünktlich um 8:20 Uhr heben wir ab. Nächster Stop: Osaka. 🎉

Zeitverschiebung zu Deutschland, acht Stunden. In Japan landen wir um 15:00 Uhr. Schon am Gepäckband sehen wir die ersten Unterschiede zu den bisherigen asiatischen Ländern. Jedes Gepäckstück liegt ordentlich und im gleichmäßigen Abstand auf dem Fließband. Auch der erste Toilettengang ein Genuss. 😆 Jahaaa zwei Wörter, die man nicht in einem Satz sagen sollte, aber: Der Sitz ist beheizt und der Deckel öffnet sich beim Eintreten automatisch. Dazu gibt es ein Bedienpult mit allen möglichen Annehmlichkeiten. Jetzt müssen wir nur noch mit der Bahn in die Innenstand nach Osaka kommen. Kurz sind wir überfordert, da der ATM keine Visa-Karte akzeptiert und wir nirgendwo mit unseren Visa-Karten bezahlen können. Hilfe!? Die folgt an einem Ticketschalter. Hier können wir auch wieder bezahlen. Die JR Line fährt uns fast direkt vor die Haustür unseres 90 EUR Zimmers mit Gemeinschaftsbad. Das ganze Procedere dauert ganze drei Stunden und wir kommen erst um 18 Uhr an unserem Zeitzuhause an. Erleichtert klingelt wir. Niemand öffnet.

Wir haben kein Internet. Da wollten wir uns morgen drum kümmern. Wir haben Hunger und sind kaputt und außerdem wollten wir noch mit einer Freundin telefonieren und überhaupt, warum macht niemand diese Tür auf. Da brennt doch Licht, verdammt. Kurzer Hand bucht Jana über ihren Deutschen Handyvertrag 500MB für zwei Tage und somit fünf Euro ärmer. Wir schreiben unsere Vermieterin Yoko an. Sie hatte uns schon drei Nachrichten geschickt und gefragt, wann wir da sind, weil sie noch zur Post wollte. Wir entschuldigen uns und erklären, dass wir kein Internet hatten und nun vor der Tür sitzen. Yoko liest die Nachrichten. Jippi. Doch die Tür bleibt weitere 15 Minuten verschlossen. 😑 Unsere Mägen hängen in der Kniekehle. Wir teilen uns auf. Jana läuft zum 7Eleven (Jaaaa es gibt wieder 7Eleven hier). Freu. Und Christian bewacht die Backpacks und hofft, dass Yoko aufmacht. Auf Nahrungssuche findet Jana zwei vegetarische Onigiri. Eine in Algen eingepackte Reisportion mit Füllung. Unsere neue Leibspeise in Japan. Gegen die empfindsamen Nerven kauft sie noch einen süßen eingepackten Liebesknochen. Als sie zurückkehrt, sitzt Christian immer noch vor der Tür. Menno. Gerade als wir die Leckereien öffnen wollen, guckt Yoko über uns aus dem Fenster und ruft „Sorry, sorry, sorry.“

Yoko hat gekocht und einfach die Zeit vergessen oder mal aufs Handy zu schauen, weil sie wartet ja auf Gäste. 🤔 Ok, weg mit dem Zynismus. Während sie uns die Unterkunft zeigt entschuldigt sie sich noch locker dreißig Mal. Wir haben ein kleines Einzelzimmer. Eine weitere Matratze befindet sich im Schrank. Mit uns sind noch vier weitere Gäste auf der Etage verteilt. Ein Klo, ein Gemeinschaftsbad und immerhin noch ein Waschbecken auf dem Flur. Das wird schon. Das Zimmer ist in jedem Fall gemütlich. Wir ziehen vor dem Telefonat nochmal los, wir wollen noch was Essen und uns bewegen. Der erste Eindruck? Es ist ruhig und sauber. Kein Müll auf der Straße oder in den Ecken. Kein Lärm. Selbst die vierspurige Straße ist entspannt. Die Japaner sind zaghaft, fast schüchtern. Mit einem freundlichen „Kon`nichiwa“ kehren wir in einem kleinen Ryotai ein. Das Essen ist hier teurer, als in den bisherigen Ländern. Doch wir haben Lust auf ein Abendessen. Wir essen gegrillte Gemüsespieße und eine Kartoffel. Mehr ist nicht drin. 😂 Leider keine Ramen, da diese nicht vegetarisch sind. Die veganen und vegetarischen Restaurants sind hier sehr teuer. Der Sparfuchs ist bei uns aufgetaucht und macht es sich gemütlich. Den werden wir wohl nicht so schnell los. Wir schlendern noch ein wenig durch die Straßen. Danach bauen wir unsere Betten. Jetzt nur noch duschen und ab ins Bett. Die beiden chinesischen Frauen waren schneller und genießen ganze zwei Stunden die Bad-Session. Genug Zeit, um mit unserer Freundin Fabienne zu schnacken.

Es ist Freitag und wir haben gut geschlafen. Wir fühlen uns trotzdem müde und bleiben noch eine Stunde länger liegen als geplant. Danach gibt es Onigiri und Gemüse aus dem Supermarkt. Wir genießen unser Frühstück in einem Park und lernen dabei, wie man die Onigiri unversehrt öffnet. Während wir frühstücken plagen wir uns mit der Buchung unserer Unterkunft in Tokyo. Bisher haben wir alles ein paar Tage vorher gebucht, doch Japan ist anders. Wir haben unser Budget mittlerweile vervierfacht und suchen im Speckmantel Tokyos. Es ist zum Haare raufen, nichts zu finden. Irgendwann finden wir ein überteuertes aber passables AirBnB bei einer Familie und buchen. Das ist Wahnsinn.

Beim Verlassen der Parkanlage sehen wir ein Schild, auf dem steht, dass Essen und Trinken im Park verboten ist. Upps. Wir erfahren, dass es insgesamt als unhöflich in Japan empfunden wird, öffentlich zu Essen oder die Hände in die Hosentasche zu stecken. Na gut. Wieder was gelernt. Die bekannte Burg Osaka ist 5km entfernt. Wir laufen.

Osaka Castle und Park. Ein Muss-Man-Gesehen-Haben in Osaka. Wir waren schon mal begeisterter beim Entdecken neuer Orte. Die herbstliche Aussicht und die jüngst wieder aufgebaute Burg ist ganz hübsch. Christian bemerkt, dass es doch irgendwie das Gleiche wie immer ist. Wir lassen uns treiben. In die Burg gehen wir nicht rein. Die lange Schlange davor schreckt uns ab und sind wir ehrlich, wieder ein Museum über einige Kriege und Familien, dessen Namen wir vermutlich wieder vergessen. Nö, heute nicht. Merkt ihr was? Das klingt nicht so ganz nach uns, oder?

Wir laufen noch in den Pflaumenbaumgarten und schauen uns einen „Japanischen Garten“ in Japan an. Ja, die heißen auch in Japan „japanischer Garten“, weil es einen Stil beschreibt, den Garten anzulegen. Die herbstliche Skyline von Osaka begeistert uns dann doch noch. Von hier aus sind es nur wenige Kilometer bis zum bekannten Dotonbori. Eine aufgeregte beleuchtete Gegend. Unser nächstes Ziel. Bei Ankunft stellen wir fest, irgendwie gar nicht so spektakulär. Wir schlendern den kleinen Hafenbereich entlang und finden ein Riesenrad, was eher ein Paternoster ist. Zwei parallel zueinander angeordnete Umlauf-Ketten mit Einzelkabinen. Riesig ist es und beeindruckend auch. Im Gebäude befindet sich ein Don Don Donki. Erinnert ihr Euch? In Malaysia waren wir schon in einem. Wir stürmen rein und hoffen auf das Lied, was uns so euphorisiert hatte. Es ist zwar der gleiche Laden, doch das Lied wird leider nicht gespielt. Schade. Ein Stück weiter finden wir eine Einkaufspassage. Klingt erstmal langweilig. Doch wir haben beide noch nie so eine lange gesehen. Ein ganzes Stadtviertel lang. Die Shinsaibashi-Suji Shopping Street ist ganze 600m lang und überdacht. Hier bekommt man alles. Wir finden sogar ein Pokémon-Center. Danach gönnen wir uns noch ein vegetarisches Abendessen für 25EUR und laufen nach Haus. Am Ende des Tages haben wir 17,2km auf dem Tacho und keine Bleibe mehr in Tokyo. Richtig gehört. Die Wohnung wurde storniert. Wir suchen wieder. Um so kürzer die Zeit, um so schwieriger wird es. Auf Booking.com schreiben wir eine Unterkunft an. In Japan kann man einige Unterkünfte nicht direkt buchen, sondern schreibt sie an und wartet. Angeblich bekommen wir bis morgen Bescheid, ob die Buchung funktioniert. Wir sind gespannt. Bevor wir nach Japan geflogen sind, haben wir uns genau überlegt, was wir sehen wollen. Japan ist weit über unserem Budget. Wir sind bisher mit knapp 60EUR pro Tag für uns beide ausgekommen. Hier benötigen wir 200EUR pro Tag. Daher bleiben wir nur etwa vierzehn Tage in Japan. Fünf davon in Osaka und fünf in Tokio die restlichen vier Tage sind variabel. In Osaka haben wir uns – entgegen dem, was wir sonst machen, – bereits Ziele rausgesucht und die Tage durch getaktet. Gemütlich frühstücken? Keine Zeit. Und einen Tag pausieren? Nee besser nicht, viel zu teuer. Also geht es morgen direkt nach Kyoto und am nächsten Tag wollen wir mit dem Schikansen nach Hiroshima. Nur noch duschen und…. die Mädels waren wieder schneller. Sch****.

Heute ist Kyoto dran. Um 8 Uhr klingelt der Wecker. Wir sind beide noch müde. So richtig wach werden wir nicht. Heute soll es auch regnen. Egal, wir sind vielleicht nur einmal in Japan. Booking.com hat noch keine positive Mitteilung. Wir suchen weiter. Eine weitere Unterkunft auf AirBnB mit Schlafplätzen auf dem Boden. Typisch japanisch. Sie ist wohl noch frei und preislich annehmbar. Wir buchen und hoffen, dass wir keine Doppelbuchung haben und sie nicht wieder storniert wird. Auf dem Weg zur Bahnstation Osaka, kaufen wir noch Frühstück ein. Es ist bereits 11Uhr, als wir in Reih und Glied in die Bahn nach Kyoto steigen. Endlich Kyoto. Wie lange haben wir uns darauf gefreut Japan zu erkunden? 11:40 Uhr setzen wir uns auf eine Steinmauer, um zu frühstücken. Die ist kalt. Genervt ziehen wir weiter, bis wir eine Holzbank finden. Endlich Essen. Das beruhigt die Gemüter. Nee, nicht bei Jana. Der Wurm ist drin. Auch das leckere Onigiri hilft nur bedingt. Wir laufen zum bekannten Fushimi Inari-Taisha. Dem Tempelgelände mit den Torii, das sind riesige rote Tore, durch die man bergauf schreitet. Jedes Tor ist von Firmen gesponsert. Der Instagram-Hotspot schlecht hin und dazu auch noch ein sehr heiliger Ort, an dem Inari Gottheiten verehrt werden. Sie stehen für Fruchtbarkeit, Reichtum und gute Ernte. Wichtige Figur ist das Geisterwesen Kitsune. Der Inari-Fuchs, der zwischen den Göttern und Menschen als Bote auftritt. Wo bleibt die Freude? Janas Laune wird immer schlechter. Alles und Jeder nervt. Der Ort ist schön, der Bauch ist voll, auch der Regen hält sich in Grenzen. Selbst wenn. Normalerweise ist gute Laune vorprogrammiert bei ihr, wenn es darum geht, einen neuen Ort zu erkunden. Die roten Torii, das Besteigen des Berges, die Menschen, alles nervt. Selbst die schön aussehenden japanischen Schriftzeichen an den Säulen sind nur Firmennamen und überhaupt alles Scheiße… Was ist nur los?

EXKURS: Travelblues (Reisemüdigkeit) – Anzeichen:

  1. Ständige Müdigkeit
  2. Lustlosigkeit / Begeisterungsunfähigkeit
  3. Fehlende Motivation
  4. Gereiztheit / Emotionale Empfindsamkeit 
  5. Heimweh

Dem aufmerksamen Leser unseres Reiseblogs fällt mit diesem Wissen vermutlich etwas auf. Richtig! Wir, vor allem Jana aktuell, sind betroffen. Reisemüdigkeit schleicht sich langsam an. Wir beide merken schon seit einigen Wochen, dass etwas im Busch ist. Jana bekommt heute die volle Breitseite. Es fühlt sich nicht richtig an, an diesem schönen Ort zu sein und es nicht genießen zu können. Warum in Japan? Weil man sich nicht aussuchen kann, wann es „ausbricht“. Darauf hören sollten wir aber.

Der Tag in Kyoto fühlt sich verloren an. Wie eine wichtige Durchsage, die man durch defekte Lautsprecher versucht zu verstehen. Wie durch ein Fernglas zu schauen, dass beschlagen ist. Wir lesen nach, was wir tun können.

EXKURS: Travelblues (Reisemüdigkeit) – Kurieren:

  1. Zwangspause
  2. Ruhe (Kein Handy, kein Laptop, keine Unternehmungen)
  3. Auf den Körper hören (Auch mal im Bett bleiben)
  4. Akzeptieren, und es gut finden
  5. Druck rausnehmen.

Wir sprechen beide ausgiebig über die aktuelle Situation. Das K.O. passt gerade nicht, doch wir gehen unsere Möglichkeiten durch. Der erste Schritt, wir verzichten auf die überteuerte Fahrt (100EUR pro Person für einen Tag) nach Hiroshima und beschließen morgen einen Tag zu pausieren. Die Wohnung in Tokyo auf AirBnB ist bestätigt und die Buchungsanfrage bei Booking.com ist weg. Erstmal keine Doppelbuchung und aktuell haben wir eine Unterkunft. 🤞

Nach der Erkenntnis und der Akzeptanz dessen, erstmal was warmes Essen. Die leckeren Ramen werden in Japan mit Fischsuppe zubereitet. Wir finden nichts vegetarisches, dass in unsere Preisvorstellung passt. Wir machen eine Ausnahme und essen leckere Udonnudeln mit Tofu in Fischsuppe. Das Essen tut gut und schmeckt. In Kyoto schauen wir uns noch einen Tempel an und wandern durch das wunderschöne alte Gesha-Viertel in Giommachiminamigawa (Gion). Danach fahren wir zurück nach Osaka, stolpern in einem Kaufhaus noch in einen Nintendo-Store, der direkt neben dem Pokemon-Store und vor dem Naruto-Store ist. Japan ist grandios fürs Nerd-Herz. Vor dem Bett kurz duschen… Nope. Diesmal waren wir schneller. Ha!

Sonntag schlafen wir aus, frühstücken entspannt und schreiben diesen Bericht. 

Am Montag wollen wir in den wunderschönen herbstlichen Nara-Park.

Und insgesamt? Wie reisen wir weiter? Was ist mit Taiwan und Südkorea? Glaubt uns, wir sind genauso gespannt wie ihr.

Stroll on

Christian & Jana

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Eine Antwort zu „Reisewoche #45“

  1. Avatar von Chaos-Queen
    Chaos-Queen

    …wenn ich könnte, würde ich Euch beide jetzt gerne in die Arme nehmen und drücken… ich hatte gerade Tränchen im Auge, als ich den Bericht gelesen habe…

    …hoffe für Euch, dass das Stimmungstief bald vorüber ist, so dass Ihr mit neuem Schwung Eure Weltreise weiterführen könnt… 🫂

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